Die R1 wartet auf uns.

#WE_R1 – Trackday mit der neuen Yamaha R1 auf dem Nürburgring

Wie gesagt: die Einladung einen brandaktuellen Supersportler auf der Rennstrecke zu testen kann man einfach nicht ablehnen und wie ich jetzt weiss, ist der Nürburgring von Hamburg bei guter Verkehrslage in nur viereinhalb Stunden zu erreichen.

Superpünktlich (oder auf den letzten Drücker, das ist Auslegungssache) kam ich am Vorabend in der wunderschönen Eifel an und konnte mich prompt noch zum Abendessen zu der illustren Gruppe aus Bloggern, Forenadmins, Hobby- und Profiracern sowie Yamaha Mitarbeitern dazugesellen. Das war ein runder Abend, der aber nicht zu lang wurde. Alle wussten dass morgen früh um 8 schon der Einzug in die Yamaha Box auf dem Programm stand.

Die Boxen 1-3 wurden genutzt für eine Präsentation der Yamaha R-Serie (R125, R3, R6, R1 und R1M), Stände der R1-Foren, Catering und  Yamaha-Zubehör. Ein Tischchen am Rande wurde dann zum Bloggertisch erkoren, in dessem Dunstkreis wir unser Geraffel lagern konnten.

Um 8:30 erfolgte die obligatorische Fahrerbesprechung nebst Flaggenkunde (und zwar viersprachig, Hut ab!) und kurz danach klangen schon die ersten Motoren aus den Boxen und kurz darauf auch vom Ring. Der Tag auf der Rennstrecke hatte begonnen.

Die R1 wartet auf uns.

Die R1 wartet auf uns.

Nachdem ich mir die neue Schildkröte umgeschnallt und mich in meine Kombi gezwängt hatte (Notiz an mich: „Bierbauchtraining“ googlen!) hieß es aufsitzen auf dem heutigen Arbeitsgerät. Die 2015er R1 ist hoch (855mm), straff gepolstert und hat relativ stark gekröpfte Lenkerstummel. Trotzdem ist die Sitzposition alles andere als unmenschlich, ich habe mich gleich zu Hause gefühlt, die Maschine „passt“ mir. Wahrscheinlich würde man sich auch nach ein paar Stunden Landstraßenfahrt körperlich noch ganz gut fühlen, dennoch wird einem hier unmissverständlich klar gemacht, dass man Platz genommen hat, um mindestens Motorsportgeschichte zu schreiben und nicht um mal eben zur Eisdiele zu cruisen.

Bevor man in die Annalen des Motorsports eingeht, sollte man zumindest die Strecke schon mal gesehen haben und so fuhren wir die ersten zwei Turns dem Instruktor hinterher, der uns erst mal die Ideallinie zeigte und dann langsam mit dem Tempo anzog. Ich bezweifle ja, dass ich an diesem Tag jemals ansatzweise die vollen 200PS an die Kette schickte oder alle Assistenzsysteme zum Einsatz bewegte, trotzdem ließ sich erahnen was hier noch möglich wäre. Diese Maschine ist wirklich problemlos über den Kurs zu bewegen, das Handling ist deutlich dichter an dem meiner R6 dran als beispielsweise an der 2004er RN12, die ich auch schon mal fahren konnte. Das Gefühl einer „dicken Tausender“ kommt hier nicht auf, alles wirkt sehr kompakt. Das nennt man dann wohl Massenkonzentration, denn mit 199kg (vollgetankt) ist diese R1 schwerer als die meisten ihrer Ahnen (die direkte Vorgängerin von 2009 mal ausgenommen).

Perlen auf der Schnur - Hinter dem Instruktor

Perlen auf der Schnur – Hinter dem Instruktor (Foto: Buenas Dias)

Wenig Arbeit ist beim Einlenken nötig, die Bremsen greifen (z.B. vor der Schikane) richtig gut und ich hatte jederzeit das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben. Nur wenn auf der Geraden im vierten Gang bei 200km/h (ja ich weiss, da ist man eigentlich erst im dritten…) das Vorderrad etwas leichter wurde, kam die Erinnerung zurück mit wieviel Leistung ich hier eigentlich unterwegs war.

Zwischendurch klärte @aaronlang von Yamaha uns über die Vorzüge von TCS, SCS, LIF, LCS, QSS, ERS und ABS/UBS auf. Mit deren Funktionen, Einstellmöglichkeiten und Wechselwirkungen könnte man sicher mehr als nur einen Blogeintrag füllen.

R1 Cockpit im Street- und Trackmode, sowie ein Blick in die Settings der Assistenzsysteme

R1 Cockpit im Street- und Trackmode, sowie ein Blick in die Settings der Assistenzsysteme

Letztlich geht es aber immer „nur“  um mehr Speed, mehr Spaß, mehr Sicherheit. Den Assistenzsystemen ist man nicht hilflos ausgeliefert, sondern man kann und sollte – nachdem man ihre Wirkungsweise kennt – die einzelnen Modi (A-D) customizen und so an die eigenen Fahrgewohnheiten und den Streckenzustand anpassen.

Wie und wann welches Helferlein eingriff sowie alle weiteren Informationen wie Beschleunigungswerte, Geschwindigkeit oder GPS Position kann dann über die optionale Kommunikationseinheit (CCU) an die entsprechende App auf dem eigenen Tablet übermittelt werden. Dort kann dann analysiert werden, wo die nächsten Zehntelsekunde zu holen ist.

MoppedBlogger beim Spaßhaben

MoppedBlogger beim Spaßhaben (Foto: Buenas Dias)

Um Rundenzeiten musste ich mir aber keine Sorgen machen. Ich war froh, nach einigen Runden immerhin die Kurven wiederzuerkennen und zu ahnen, wie sie zu nehmen waren. Beim dritten Turn, am frühen Nachmittag sortierte ich Dödel mich hinter dem falschen Instruktor ein (dass die auch alle gleiche Kombis und gleiche Motorräder haben müssen…) und guckte fast zwei Runden zu, wie einem Fahranfänger die Strecke gezeigt wurde. Als ich mich dann von den beiden löste begann der Spaß richtig. Es flutschte jetzt zwischen mir und der R1 und alles wurde deutlich flüssiger und runder. Auch die neuen Knieschleifer bekamen erste Kratzer. Läuft.

Noch mehr Spaß auf der R1

Noch mehr Spaß auf der R1

Leider währte der Spaß nicht allzu lang, dann wehten auch schon die roten Flaggen am Streckenrand, ein schwerer Unfall sorgte für den Abbruch des Turns. Das war ein klarer Fall von „Aufhören wenn’s am schönsten ist“, denn während wir auf den vierten Turn warteten fing es langsam an zu tröpfeln („haha, das ist ja verdunstet bevor es unten ankommt“), dann regnete es schon etwas mehr („uh-oh“) und dann prasselte es so richtig runter inklusive etwas Hagel und Donner („FFFFFFFUUUUUUUUUUUU“). Auch wenn die zwischenzeitlich gesperrte Strecke wieder geöffnet wurde, verzichtete ich (wie alle anderen) auf die letzten beiden Turns. Die Tatsache ein fremdes Motorrad zu fahren, Pfützen auf der Strecke und €1000 Selbstbeteiligung unterstützen dabei der Entscheidungsfindung.

Nicht so @edigixxer und @griesgram999, die sich schon vorab für eine Runde auf den beiden ebenfalls bereitstehenden Yamaha R3 (321cm³, 42PS, 169kg) angemeldet hatten. Ziemlich allein auf weiter Flur preschten sie mit Warnwesten bekleidet über das nasse Geläuf.

2x R3, einsam im Regen

2x R3, einsam im Regen

Frust kam trotzdem nicht auf –  wie auch? In der 3er-Box voller Rennstreckenverrückter zusammen mit einem Haufen Supersportmotorrädern und professioneller Umsorgung von Yamaha verging die Zeit bis zum Ende der Veranstaltung wie im Fluge. Ein wahrlich toller Tag, vielen Dank dafür an alle Beteiligten und vielen Dank für die Einladung an den Nürburgring!

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20150704_121040

Neuanschaffung: Rückenprotektor und Knieschleifer

20150704_121040Männer und Shoppen ist mitunter so eine Sache und auch ich schiebe Einkäufe – selbst für Mopped-Equipment! – gerne etwas vor mir her.

Eine Schildkröte (aka Rückenprotektor) und neue Knieschleifer standen auch schon etwas länger auf der Liste. Der bevorstehende R1-Rennstreckentermin am Nürburgring war nun aber der perfekte Anlaß für ein paar private Produkttests und so habe ich mich gestern mit dem Alpinestars Bionic Air und einem Satz Vanucci Knieschleifer ausgestattet.
20150704_121051Ursprünglich wollte ich meine Kombi nur mit einem besseren Nachrüst-Protektor ausstatten, da standardmäßig nur eine 1cm dünne Schaumstoffmatte eingebaut ist, doch in der Anprobe verhielt sich das Alpinestars-Teil so überraschend unauffällig, dass ich mich für diese Lösung entschied. Ist bestimmt auch die sicherere Option.

Bei den Knieschleifern erwarte ich jetzt keine aufsehenerregenden Erkenntnisse, die alten sind halt schon ziemlich flach.

Der ebenfalls gekaufte Bremsenreiniger braucht wohl keinen weiteren Test…

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HPT15_Honda_CBR650F_1

#HPT15 – Honda Pressetag 2015 (2/2)

Den ersten Schwung der an diesem Tag gefahrenen Moppeds gibt es hier

HPT15_Honda_Integra

Das Motorrad unter den Rollern

Kurz vor dem Mittag organisierte sich noch eine kurze Rollertour in größerer Runde und um diesmal leistungsmäßig nicht ins Leere zu greifen, hielt ich mich an Bewährtes. Der Integra ist eigentlich ein Motorrad aus der NC-Reihe im Rollerkleid. Ein dreiviertel Liter Hubraum und 55 PS funktionieren auch gut auf der Autobahn, das Doppelkupplungsgetriebe DCT nimmt einem die Schaltvorgänge ab und ansonsten ist man halt roller-bequem unterwegs. Wenn ich Roller fahren müsste – dann diesen, ansonsten bekommt man für achteinhalbtausen Euro aber auch ein „echtes“ Motorrad.

HPT15_Honda_CBR650F_1

Kurvenfahren vor idyllischer Landschaft

HPT15_Honda_CBR650F_2

CBR650F von vorn

Während des Mittagessens haben wir dann mit Gerhard „Buenos Dias“ Rudolph (der mit Gasgriff Salat auch unter die Blogger gegangen ist) einen Termin zur Fotosafari ausgemacht. Für eine sehr fotogene Kurvenkombination sorgte Rudolph, als Motiv suchte ich mir die neue CBR650F, die mir schon im letzten Jahr – ohne das ‚R‘ – gut gefallen hat. Der Look der Maschine ist sportlich, die Motorleistung von 87PS halbwegs sportlich und der aufgerufene Preis von ca. €8.300 glücklicherweise nicht ganz so sportlich.

Diverse Male fuhren wir die idyllisch gelegene Kurvenkombination hoch und runter und ich kann nun zumindest glaubhaft berichten, dass sich die CBR650F leicht und präzise durch die Kurven bewegen lässt und auch das Wenden auf engen Straßen ganz leicht fällt (Gewicht: 211kg vollgetankt). Ein wirklich sehr brauchbarer, kleiner Sportourer. Punkt.

HPT15_Honda_CB1100EX

Der Blick auf das Wesentliche

Nun stand mir aber der Sinn nach Größerem und nachdem es im letzten Jahr nicht klappte, war mir jetzt noch ein Ritt auf der CB1100EX vergönnt. In der EX-Version (besonders schön: die Speichenfelgen) wirkt sie noch klassischer als vorher und der Vergleich mit der CB750 drängt sich nicht nur optisch auf, auch die Sitzposition und die Lenkerform erinnerten mich frappierend an ein paar Runden, die ich früher mal auf der Sevenfifty eines Freundes gedreht hatte.

Der luftgekühlte Reihenvierer säuselt betöhrend vor sich hin und gibt seidenweich bis zu 90PS ab. Warum Honda einst dachte, dies wäre zu wenig für den europäischen Markt und uns dieses Schätzchen erst ein paar Jahre vorenthielt, ist rückblicken schwer zu verstehen. Der Motor passt super zum Mopped, das Fahrwerk ist sehr ordentlich und die 260kg lassen sich erstaunlich handlich bewegen.

HPT15_Honda_GoldWing

Viel Platz für viele Knöppe

Noch eine halbe Stunde bis ich wieder Richtung Hamburg muss? Da ist es für mich schon fast zur Tradition geworden noch mal eines der richtig dicken Eisen zu bewegen und abermals geht da nichts über die Gold Wing. Auch wenn es nur noch entfernt etwas mit meinem Begriff von Motorradfahren zu tun hat, ein Erlebnis ist es allemal, mit dem luxuriösen Sechszylinder über die Landstrasse zu schippern. Aufgrund von niedrigem Schwerpunkt und ebensolcher Sitzpostion sind flinkes Kurvenfahren und Manövrieren kein wirkliches Problem und so konnte ich auch mit der Gold Wing ein paar mal öfter vor Gerhards Kameralinse entlangcruisen. Dabei beantwortete sich auch die bis dato ungestellte Frage, wie gut denn so eine Sportkombi zu einem Supertourer passt. Antwort: So rein gar nicht. Alle früheren Eindrücke zur Gold Wing hier im Blog.

HPT15_Honda_GoldWing_1

OK, die Knieschleifer hätte es jetzt nicht gebraucht.

Das war wieder einer dieser Tage, die wie im nu verflogen sind – tolle Leute und tolle Motorräder, mehr braucht es ja meist nicht. Dafür herzlichen Dank an Honda und gerne bis zum nächsten Mal!

Für alle Ereignisse rund um den Pressetag 2015, einfach mal nach dem Hashtag #HPT15 googlen…

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RSeriesTrackday_FahraufnahmeR1M_tcm215-603909

#We_R1 – Yamaha R1 testen auf dem Nürburgring

RSeriesTrackday_FahraufnahmeR1M_tcm215-603909Wie man mich dazu bringt, anderthalb Urlaubstage zu opfern und 1000km auf der Autobahn abzuspulen?

Nun, @aaronlang hatte den richtigen Riecher und bot mir an, die neue Yamaha R1 auf dem Nürburgring zu testen. Es gibt Dinge zu denen kann man einfach nicht Nein sagen… Anfang Juli ist es soweit und ich freue mich auf den neueste Mitspieler im Kampf der Supersportler, Knie auf dem Asphalt und kompetente Instruktoren.

Der Event ist übrigens für jedermann buchbar, der eine Yamaha mitbringt – unter Yamaha Deutschland R-Series Trackdays gibt’s nähere Informationen.

Ick freu mir!

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Honda MSX125

#HPT15 – Honda Pressetage 2015 (1/2)

Wie Kinder in der Bonbonfabrik… Überall lauern die Versuchungen und man muss nur zugreifen…

Honda Fuhrpark

Honda Fuhrpark (etwa ein Viertel davon)

So ungefähr ist das Feeling wenn Honda zum jährlichen Pressetag in den Spessart einlädt. Der Hof steht voller Moppeds, man muss sich nur eines aussuchen und kann eine Runde über die umliegenden Dörfer und Landstraßen drehen. Als Bonus gibt’s noch Technikvorträge von Gastgeber @ollifra73, lecker Catering und ein großes Blogger-/Twitterertreffen. Da kommt man jedes Jahr gerne wieder und da sich in Hondas Modellpalette auch immer etwas tut, muss man nicht jedes mal die gleichen Motorräder fahren. So auch dieses Mal.

Honda MSX125

Honda MSX125 (Helmet for scale)

Nachdem ich die üblichen Verdächtigen aus Bloggersdorf begrüßt hatte und in etwas Bequemeres (ledrigeres) geschlüpft war, schwang ich mich erst mal auf die MSX125, die ich letztes Jahr leider nicht zu fassen bekam. Obwohl, wirklich aufschwingen muss man sich bei 76,5cm Sitzhöhe nicht, man sitzt kompakt aber nicht beengt. Handling und Fahrleistungen empfand ich ein wenig rollermäßig – knapp 10PS und kleine Reifen halt. Das ist in der Stadt absolut ausreichend bei meiner Landstraßenfahrt fühlte ich mich teilweise ein wenig untermotorisiert. Eine kurze Google-Recherche zeigt, dass ich nicht der einzige bin dem schon das Wort „Tuning“ in Verbindung mit der MSX 125 (aka „Grom“ im englischen Sprachraum) in den Sinn kam. Da geht also noch was…

Honda MSX125

Honda MSX125

Honda CBR300R

Honda CBR300R

Etwas mehr ging dann tatsächlich bei der CBR300R, 31PS auf 164kg und sportlicher Look machen zwar noch keinen Supersportler aber flott voran kommt man allemal. Eine supersportliche Haltung kann man einnehmen, wird einem vom Mopped aber nicht aufgezwungen und der Einzylinder ist stets motiviert bei der Sache. Für rund €5000 Euro kann man hiermit stressfrei zügig fahren.

Honda Forza 125

Honda Forza 125

Jetzt noch eine schnelle Runde auf so einem Großroller denke ich so bei mir und schnappe mir was großes, blau-weisses mit viel Plastik. Beim Losfahren streift mein Blick noch kurz den Anhänger am Zündschlüssel wo irgendwas mit „125“ draufsteht dann muss ich merken, dass die 15PS im Forza 125 für diese Hubraumklasse zwar überdurchschnittlich sind, knapp 160kg aber doch irgendwie zu viel Gewicht sind. Da muss man sich hinter dem großen Windschild schon ziemlich klein machen, um vom Fleck zu kommen.

Honda Forza 125

Aah, Füße hoch…

Rollerfreunde, die solche Performanceaspekte meist verdrängen können, dürfen aber bequem die Füße nach vorne legen und sich an Start-Stopp-Automatik (nicht ausprobiert) oder den Rundinstrumenten erfreuen.

Honda CB1000R

Honda CB1000R

Jetzt möchte ich aber doch noch mal richtig™ Spaß haben und schnappe mir Altbewährtes in Form der CB1000R, die diesmal auch als „Rizoma Edition“ zur Verfügung stand (= schicke Hebel, Sturzbügel, kleine Blinker, alles in (matt)schwarz-weiß). Ich bin die CB1000R jetzt das dritte Mal gefahren und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – hier haben wir eines der feinsten Landstraßenmoppeds, das Honda im Programm hat. 125PS reichen im zivilen Bereich mehr als aus und das ganze Paket präsentiert sich äußerst knackig und sehr präzise fahrbar, da man mit dem relativ breiten Lenker in der Hand ziemlich dich am Vorderrad sitzt (besonders wenn man grade von einem Roller gestiegen ist…). Kurzum, mit diesem Mopped würde ich auch mal mehr als nur eine halbe Stunden durch den Spessart fahren, dann ergäbe sich vielleicht auch noch eine Minute um mal das schicke Hinterrad an seiner Einarmschwinge zu würdigen…

Honda CB1000R

Honda CB1000R

(Teil zwei folgt noch mit diesen Moppeds: Integra, CB650F, CB1100 EX, Gold Wing und meinen ersten Profi-Fotos…)

Für alle Ereignisse rund um den Pressetag 2015, einfach mal nach dem Hashtag #HPT15 googlen…

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#motwunsch – BTB (Bike-Time-Bubble)

Oh, ich darf mir was wünschen! Sagt zumindest der Griesgram an dieser Stelle an der er nach moppedbezogenen Wünschen schreibt (mit dem Hashtag #motwunsch), die auch gerne mal unrealistisch sein dürfen.

Da hätte ich was.

Ich benötige ein Gadget, dass mein Motorradproblem an seiner Wurzel anpackt und das Problem „keine Zeit“ für mich löst. Das Leben ist voll von Verpflichtungen und Verlockungen und für das Hobby auf zwei Rädern bleibt doch viel zu wenig Zeit – wäre es also nicht schön wenn man sich auf sein Mopped setzt, die Zeitblase aus dem Zubehör einschaltet und um einen herum bleibt die Zeit stehen? Eine ganze Tankfüllung verfahren und am Ende wären nur ein paar Sekunden vergangen? Angenehmer Nebeneffekt: Wenn um einen herum die Zeit still steht, muss man sich auch nicht mehr mit den anderen Vehrkehrsteilnehmern rumärgern, die in der eigenen Wahrnehmung wohl eher stationär auf der Fahrbahn rumstehen würden.

Zugegeben, die Zeit anzuhalten ist natürlich Quatsch, umgekehrt sollte es funktionieren: Die Zeit in der Blase müsste um ein Vielfaches beschleunigt werden, da muss man halt irgendwas™ an der Gravitation drehen. Ich sage nur Zeitdilatation, wisster bescheid, oder?

Wahrscheinlich könnte der Energiebedarf eines solchen Zubehörteils nicht direkt über die Lichtmaschine geliefert werden, sondern benötigt vielmehr die Leistung einer handvoll handelsüblicher Sonnen, aber wie bei den Akkus von Elektrofahrzeugen ist das bestimmt nur eine Sache der Zeit bis das gelöst wird. Hinzu kommen noch Fragestellungen, wie sich so eine Zeitblase auf das Raum-Zeit-Kontinuum des befahrenen Planeten auswirkt und ob ein Eintragung beim TÜV nötig wäre. Und was passiert eigentlich, wenn sich zwei Zeitblasen-Piloten irgendwo „treffen“?

Fragen über Fragen über die ich hier gar nicht nachdenken will und kann – habe grade keine Zeit.

 

Wunsch #2: ‚ne kleine Enduro hätte ich gerne mal wieder…

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