Den ersten Schwung der an diesem Tag gefahrenen Moppeds gibt es hier

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Das Motorrad unter den Rollern

Kurz vor dem Mittag organisierte sich noch eine kurze Rollertour in größerer Runde und um diesmal leistungsmäßig nicht ins Leere zu greifen, hielt ich mich an Bewährtes. Der Integra ist eigentlich ein Motorrad aus der NC-Reihe im Rollerkleid. Ein dreiviertel Liter Hubraum und 55 PS funktionieren auch gut auf der Autobahn, das Doppelkupplungsgetriebe DCT nimmt einem die Schaltvorgänge ab und ansonsten ist man halt roller-bequem unterwegs. Wenn ich Roller fahren müsste – dann diesen, ansonsten bekommt man für achteinhalbtausen Euro aber auch ein „echtes“ Motorrad.

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Kurvenfahren vor idyllischer Landschaft

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CBR650F von vorn

Während des Mittagessens haben wir dann mit Gerhard „Buenos Dias“ Rudolph (der mit Gasgriff Salat auch unter die Blogger gegangen ist) einen Termin zur Fotosafari ausgemacht. Für eine sehr fotogene Kurvenkombination sorgte Rudolph, als Motiv suchte ich mir die neue CBR650F, die mir schon im letzten Jahr – ohne das ‚R‘ – gut gefallen hat. Der Look der Maschine ist sportlich, die Motorleistung von 87PS halbwegs sportlich und der aufgerufene Preis von ca. €8.300 glücklicherweise nicht ganz so sportlich.

Diverse Male fuhren wir die idyllisch gelegene Kurvenkombination hoch und runter und ich kann nun zumindest glaubhaft berichten, dass sich die CBR650F leicht und präzise durch die Kurven bewegen lässt und auch das Wenden auf engen Straßen ganz leicht fällt (Gewicht: 211kg vollgetankt). Ein wirklich sehr brauchbarer, kleiner Sportourer. Punkt.

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Der Blick auf das Wesentliche

Nun stand mir aber der Sinn nach Größerem und nachdem es im letzten Jahr nicht klappte, war mir jetzt noch ein Ritt auf der CB1100EX vergönnt. In der EX-Version (besonders schön: die Speichenfelgen) wirkt sie noch klassischer als vorher und der Vergleich mit der CB750 drängt sich nicht nur optisch auf, auch die Sitzposition und die Lenkerform erinnerten mich frappierend an ein paar Runden, die ich früher mal auf der Sevenfifty eines Freundes gedreht hatte.

Der luftgekühlte Reihenvierer säuselt betöhrend vor sich hin und gibt seidenweich bis zu 90PS ab. Warum Honda einst dachte, dies wäre zu wenig für den europäischen Markt und uns dieses Schätzchen erst ein paar Jahre vorenthielt, ist rückblicken schwer zu verstehen. Der Motor passt super zum Mopped, das Fahrwerk ist sehr ordentlich und die 260kg lassen sich erstaunlich handlich bewegen.

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Viel Platz für viele Knöppe

Noch eine halbe Stunde bis ich wieder Richtung Hamburg muss? Da ist es für mich schon fast zur Tradition geworden noch mal eines der richtig dicken Eisen zu bewegen und abermals geht da nichts über die Gold Wing. Auch wenn es nur noch entfernt etwas mit meinem Begriff von Motorradfahren zu tun hat, ein Erlebnis ist es allemal, mit dem luxuriösen Sechszylinder über die Landstrasse zu schippern. Aufgrund von niedrigem Schwerpunkt und ebensolcher Sitzpostion sind flinkes Kurvenfahren und Manövrieren kein wirkliches Problem und so konnte ich auch mit der Gold Wing ein paar mal öfter vor Gerhards Kameralinse entlangcruisen. Dabei beantwortete sich auch die bis dato ungestellte Frage, wie gut denn so eine Sportkombi zu einem Supertourer passt. Antwort: So rein gar nicht. Alle früheren Eindrücke zur Gold Wing hier im Blog.

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OK, die Knieschleifer hätte es jetzt nicht gebraucht.

Das war wieder einer dieser Tage, die wie im nu verflogen sind – tolle Leute und tolle Motorräder, mehr braucht es ja meist nicht. Dafür herzlichen Dank an Honda und gerne bis zum nächsten Mal!

Für alle Ereignisse rund um den Pressetag 2015, einfach mal nach dem Hashtag #HPT15 googlen…


RSeriesTrackday_FahraufnahmeR1M_tcm215-603909Wie man mich dazu bringt, anderthalb Urlaubstage zu opfern und 1000km auf der Autobahn abzuspulen?

Nun, @aaronlang hatte den richtigen Riecher und bot mir an, die neue Yamaha R1 auf dem Nürburgring zu testen. Es gibt Dinge zu denen kann man einfach nicht Nein sagen… Anfang Juli ist es soweit und ich freue mich auf den neueste Mitspieler im Kampf der Supersportler, Knie auf dem Asphalt und kompetente Instruktoren.

Der Event ist übrigens für jedermann buchbar, der eine Yamaha mitbringt – unter Yamaha Deutschland R-Series Trackdays gibt’s nähere Informationen.

Ick freu mir!


Wie Kinder in der Bonbonfabrik… Überall lauern die Versuchungen und man muss nur zugreifen…

Honda Fuhrpark

Honda Fuhrpark (etwa ein Viertel davon)

So ungefähr ist das Feeling wenn Honda zum jährlichen Pressetag in den Spessart einlädt. Der Hof steht voller Moppeds, man muss sich nur eines aussuchen und kann eine Runde über die umliegenden Dörfer und Landstraßen drehen. Als Bonus gibt’s noch Technikvorträge von Gastgeber @ollifra73, lecker Catering und ein großes Blogger-/Twitterertreffen. Da kommt man jedes Jahr gerne wieder und da sich in Hondas Modellpalette auch immer etwas tut, muss man nicht jedes mal die gleichen Motorräder fahren. So auch dieses Mal.

Honda MSX125

Honda MSX125 (Helmet for scale)

Nachdem ich die üblichen Verdächtigen aus Bloggersdorf begrüßt hatte und in etwas Bequemeres (ledrigeres) geschlüpft war, schwang ich mich erst mal auf die MSX125, die letztes jahr leider nicht zu fassen bekam. Obwohl, wirklich aufschwingen muss man sich bei 76,5cm Sitzhöhe nicht, man sitzt kompakt aber nicht beengt. Handling und Fahrleistungen empfand ich ein wenig rollermäßig – knapp 10PS und kleine Reifen halt. Das ist in der Stadt absolut ausreichend bei meiner Landstraßenfahrt fühlte ich mich teilweise ein wenig untermotorisiert. Eine kurze Google-Recherche zeigt, dass ich nicht der einzige bin dem schon das Wort „Tuning“ in Verbindung mit der MSX 125 (aka „Grom“ im englischen Sprachraum) in den Sinn kam. Da geht also noch was…

Honda MSX125

Honda MSX125

Honda CBR300R

Honda CBR300R

Etwas mehr ging dann tatsächlich bei der CBR300R, 31PS auf 164kg und sportlicher Look machen zwar noch keinen Supersportler aber flott voran kommt man allemal. Eine supersportliche Haltung kann man einnehmen, wird einem vom Mopped aber nicht aufgezwungen und der Einzylinder ist stets motiviert bei der Sache. Für rund €5000 Euro kann man hiermit stressfrei zügig fahren.

Honda Forza 125

Honda Forza 125

Jetzt noch eine schnelle Runde auf so einem Großroller denke ich so bei mir und schnappe mir was großes, blau-weisses mit viel Plastik. Beim Losfahren streift mein Blick noch kurz den Anhänger am Zündschlüssel wo irgendwas mit „125“ draufsteht dann muss ich merken, dass die 15PS im Forza 125 für diese Hubraumklasse zwar überdurchschnittlich sind, knapp 160kg aber doch irgendwie zu viel Gewicht sind. Da muss man sich hinter dem großen Windschild schon ziemlich klein machen, um vom Fleck zu kommen.

Honda Forza 125

Aah, Füße hoch…

Rollerfreunde, die solche Performanceaspekte meist verdrängen können, dürfen aber bequem die Füße nach vorne legen und sich an Start-Stopp-Automatik (nicht ausprobiert) oder den Rundinstrumenten erfreuen.

Honda CB1000R

Honda CB1000R

Jetzt möchte ich aber doch noch mal richtig™ Spaß haben und schnappe mir Altbewährtes in Form der CB1000R, die diesmal auch als „Rizoma Edition“ zur Verfügung stand (= schicke Hebel, Sturzbügel, kleine Blinker, alles in (matt)schwarz-weiß). Ich bin die CB1000R jetzt das dritte Mal gefahren und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – hier haben wir eines der feinsten Landstraßenmoppeds, das Honda im Programm hat. 125PS reichen im zivilen Bereich mehr als aus und das ganze Paket präsentiert sich äußerst knackig und sehr präzise fahrbar, da man mit dem relativ breiten Lenker in der Hand ziemlich dich am Vorderrad sitzt (besonders wenn man grade von einem Roller gestiegen ist…). Kurzum, mit diesem Mopped würde ich auch mal mehr als nur eine halbe Stunden durch den Spessart fahren, dann ergäbe sich vielleicht auch noch eine Minute um mal das schicke Hinterrad an seiner Einarmschwinge zu würdigen…

Honda CB1000R

Honda CB1000R

(Teil zwei folgt noch mit diesen Moppeds: Integra, CB650F, CB1100 EX, Gold Wing und meinen ersten Profi-Fotos…)

Für alle Ereignisse rund um den Pressetag 2015, einfach mal nach dem Hashtag #HPT15 googlen…


Oh, ich darf mir was wünschen! Sagt zumindest der Griesgram an dieser Stelle an der er nach moppedbezogenen Wünschen schreibt (mit dem Hashtag #motwunsch), die auch gerne mal unrealistisch sein dürfen.

Da hätte ich was.

Ich benötige ein Gadget, dass mein Motorradproblem an seiner Wurzel anpackt und das Problem „keine Zeit“ für mich löst. Das Leben ist voll von Verpflichtungen und Verlockungen und für das Hobby auf zwei Rädern bleibt doch viel zu wenig Zeit – wäre es also nicht schön wenn man sich auf sein Mopped setzt, die Zeitblase aus dem Zubehör einschaltet und um einen herum bleibt die Zeit stehen? Eine ganze Tankfüllung verfahren und am Ende wären nur ein paar Sekunden vergangen? Angenehmer Nebeneffekt: Wenn um einen herum die Zeit still steht, muss man sich auch nicht mehr mit den anderen Vehrkehrsteilnehmern rumärgern, die in der eigenen Wahrnehmung wohl eher stationär auf der Fahrbahn rumstehen würden.

Zugegeben, die Zeit anzuhalten ist natürlich Quatsch, umgekehrt sollte es funktionieren: Die Zeit in der Blase müsste um ein Vielfaches beschleunigt werden, da muss man halt irgendwas™ an der Gravitation drehen. Ich sage nur Zeitdilatation, wisster bescheid, oder?

Wahrscheinlich könnte der Energiebedarf eines solchen Zubehörteils nicht direkt über die Lichtmaschine geliefert werden, sondern benötigt vielmehr die Leistung einer handvoll handelsüblicher Sonnen, aber wie bei den Akkus von Elektrofahrzeugen ist das bestimmt nur eine Sache der Zeit bis das gelöst wird. Hinzu kommen noch Fragestellungen, wie sich so eine Zeitblase auf das Raum-Zeit-Kontinuum des befahrenen Planeten auswirkt und ob ein Eintragung beim TÜV nötig wäre. Und was passiert eigentlich, wenn sich zwei Zeitblasen-Piloten irgendwo „treffen“?

Fragen über Fragen über die ich hier gar nicht nachdenken will und kann – habe grade keine Zeit.

 

Wunsch #2: ‚ne kleine Enduro hätte ich gerne mal wieder…


Die für dieses Blog relevanten Fotos aus dem Bretagne Urlaub…
Nun ist diese kleine Insel nicht wirklich ein großes Motorradrevier, ein paar interessante Zweiräder kamen mir aber trotzdem vor die Linse (und ein paar Allerweltsmoppeds).

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Interessant auch die Optionen, die man hier für Miet-KFZ hat:
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Klar, würde ich die Alpine MotoSafe Ohrstöpsel testen wollen. Für ein wenig high-tech bin ich ja immer zu haben und wenn man sich bislang auf langen Fahrten immer nur Schaumstoffpfropfen in die Ohren gesteckt hat sieht die Gummi-/Plastik Konstruktion mit wechselbaren Einsätzen schon ein wenig nach schöner neuer Welt aus. So ließ ich mir die Dinger von Alpine schicken (danke!) und via Facebook-Verlosung wurden dann gleich noch zwei weitere unters Volk gebracht.

MotoSafe Ohrstöpsel

MotoSafe Ohrstöpsel

Die wichtigste Eigenschaft der MotoSafe Stöpsel ist die selektive Dämpfung der Umgebungsgeräusche, d.h. laute Windgeräusche werden stark gedämpft, Sprache oder Musik sind sehr viel besser zu verstehen als beim Einsatz der Schaumstoffkollegen. Musik oder Kommunikation unterm Helm ist jetzt nicht so mein Ding aber immerhin muss man bei der Tanke oder beim kurzen Anhalten nicht gleich die Stöpsel aus den Ohren pulen, um mitkommunizieren zu können. Durch den Austausch der farbigen Filter (gelb und grün werden mitgeliefert) lassen sich unterschiedlich Dämpfungswerte realisieren, was tatsächlich spürbar ist.

Den Tragekomfort empfinde ich als recht angenehm, es wird (bei mir) kein zu starker Druck auf den Gehörgang ausgeübt. Für den Anfang war auch die „Einführhilfe“ (dass ich sowas mal benötige…) praktisch. Diese hilft auch dabei dass die Dinger nicht zuviel Dreck abbekommen, dass war eigentlich immer das Problem bei den mehrfach verwendeten Schaumstoffpfropfen: zwei drei mal mit Moppedfingern auf Gehörgangsgröße zusammengedreht, schon sind sie reif für die Tonne oder eine Intensivwäsche. Die MotoSafes habe ich bislang noch nicht waschen müssen, dies stelle ich mit aber wenig aufwendig vor, das sie sich ja auch nicht mit Wasser vollsaugen.

Ein wenig Pflege will man seinen Stöpsel dann aber auch angedeihen lassen, schließlich zahlt man für das Set mit drei (der Trend geht zum Drittohr) Stöpseln und Tasche gut €25 Euro. Wer auf das Täschchen verzichten kann bekommt die gleichwertigen MusicSafe im freien Handel für knapp €20…

Fazit: Technisch halte ich die MotoSafe Stöpsel der Schaumstoffvariante überlegen. Abwägen sollte man, dass man sich ein weiteres Gimmick zulegt, dass man dann lieber nirgends vergessen oder verlieren sollte und welches hin- und wieder etwas Pflege bedarf.

 


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