29 Sep 2006
…also die richtigen Biker (=Fahrradfahrer) meine ich jetzt.
Auch die nutzen die letzten warmen Tage, um auf ihrem Leichtbau-Spielzeug und in ihre Jan Ulrich-Gedächtnis-Wurstpelle gekleidet durch den Sachsenwald zu strampeln, den auch ich auf dem Weg von und zur Arbeit durchschneide.
Ich habe ja prinzipiell nichts dagegen, mir die Straße mit anderen Verkehrsteilnehmern zu teilen nur sollte man die zu überholenden Objekte auch sehen können! Auf den Luxus einer Beleuchtung verzichten diese Radler nämlich nur allzugerne, da sie anscheinend noch stärker dem Wahn der Gewichtsreduzierung verfallen sind als Sportmoppedler oder Supermodels. Selbst auf die 10g eines Katzenauges wird oft verzichtet…
Leben die eigentlich völlig angstfrei? Wenn man so unbeleuchtet durch den dunklen Wald radelt, sollte man im Laufe eines Jahres schon so einige Nahtod-Erlebnisse oder Beinahe-Unfälle erlebt haben und vielleicht mal über die Anschaffung eines batteriebetrieben Rücklichts nachdenken.
Dabei gilt für Rennradler das gleiche, was auch für Motorradfahrer gilt: Nicht 300g durch Einsatz von Karbonteilen sparen, sondern einfach mal 2 Kilo vom Bierbauch abspecken, schon geht es (subjektiv) viel schneller ums Eck… ![]()
(Wobei ich neidlos anerkennen muss, dass die meisten Rennradler doch besser in Form sind als wir Moppedfahrer…
)
3 Kommentare


Bei BMW auf dem oberen Parkdeck (die hatten so ein großes Parkhaus für die Mitarbeiter) drehte ich noch ein paar Runden mit dem neuen Motorrad als ich feststellen musste, das der rechte Lenkerstummel sich löste und ich ihn plötzlich in der Hand hielt. Ich hielt an und versuchte das Ding wieder anzumontieren. Das hielt aber immer nur wenige Sekunden, da der Griff mit einer Art Klick-/Clipsystem befestigt war, was offensichtlich nichts taugte.
