Alle Artikel aus dem Monat September, 2006

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…also die richtigen Biker (=Fahrradfahrer) meine ich jetzt.
Wenn der Moppedfahrer im Hintergrund dürfte wie er wollte... :-)Auch die nutzen die letzten warmen Tage, um auf ihrem Leichtbau-Spielzeug und in ihre Jan Ulrich-Gedächtnis-Wurstpelle gekleidet durch den Sachsenwald zu strampeln, den auch ich auf dem Weg von und zur Arbeit durchschneide.
Ich habe ja prinzipiell nichts dagegen, mir die Straße mit anderen Verkehrsteilnehmern zu teilen nur sollte man die zu überholenden Objekte auch sehen können! Auf den Luxus einer Beleuchtung verzichten diese Radler nämlich nur allzugerne, da sie anscheinend noch stärker dem Wahn der Gewichtsreduzierung verfallen sind als Sportmoppedler oder Supermodels. Selbst auf die 10g eines Katzenauges wird oft verzichtet…

Leben die eigentlich völlig angstfrei? Wenn man so unbeleuchtet durch den dunklen Wald radelt, sollte man im Laufe eines Jahres schon so einige Nahtod-Erlebnisse oder Beinahe-Unfälle erlebt haben und vielleicht mal über die Anschaffung eines batteriebetrieben Rücklichts nachdenken.
Dabei gilt für Rennradler das gleiche, was auch für Motorradfahrer gilt: Nicht 300g durch Einsatz von Karbonteilen sparen, sondern einfach mal 2 Kilo vom Bierbauch abspecken, schon geht es (subjektiv) viel schneller ums Eck… ;-)
(Wobei ich neidlos anerkennen muss, dass die meisten Rennradler doch besser in Form sind als wir Moppedfahrer… :-) )


Just bei Motorcycle News gefunden: Mit dem Motorrad über den inneren Ring der Périphérique.
Das kennen wir ja eigentlich schon vom Prince Noir oder auch vom Ghostrider, doch hier geht es nicht um halsbrecherische Stuntfahrten in Rekordzeit, sondern um den ganz normalen Weg zur Arbeit.

Ganz offensichtlich gibt es einen großen Geschwindigkeitsvorteil, wenn man zur Pariser Rush-Our (also von ca. 4 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts) mit dem Motorrad unterwegs ist – man muss sich nur trauen… ;-)
Ich denke, was diese morgendliche Fahrt von hiesigen Szenarien unterscheidet ist die Tatsache, daß die Pariser Autofahrer “mitspielen”. Sie sind vorbeischlängelnde Motorräder gewohnt und erschrecken nicht oder versuchen gar ihnen den Weg zu versperren. Es sieht fast so aus, also würde eine kleine Gasse freigehalten. Letztlich ist dieses Verhalten auch für die Autofahrer sinnvoll, sie hätten ja nichts davon, wenn sich der Stau durch die Motorradfahrer noch vergrößern würde…
Natürlich sollte auch das Motorrad passend gewählt sein (hier wohl eine ZR-7). Mit Chopper oder Monster-Tourer ist hier genauso wenig ein Durchkommen, wie mit einem Beiwagen… :-)


Heute kam dann auch die schriftliche Kündigung von Alturo. Ich habe mich mittlerweile für einen neuen Hoster entschieden und habe seit Montag Zugang zu meinem Vserver bei pretago. Seit gestern ist de KK-Antrag für meine Alturo-Domains gestellt.

Ich hoffe, dass es hier nicht zu größeren Ausfällen kommt, während DNS-Einträge umgestellt werden und ich mit WordPress und mySQL umziehe.

Das Problem wie man mit einer SQl-Datenbank umzieht habe ich (so hoffe ich) schon gelöst. Das gestrige Backup mit MySQLDumper funktionierte ganz prächtig… :-)


So wird’s gemacht: das richtige Lösen vom Motorrad in Gefahrensituationen:
Und hepp!
Wir hatten das Thema ja bereits in der Airbag-Diskussion und anhand dieses Bildes treffe ich folgende Annahmen:
a) “Lösen” vom Mopped ist grundsätzlich möglich
b) es ist wahrscheinlich den Profis vorbehalten
c) es sieht kurzzeitig cool aus
d) das Härteste kommt zum Schluß – die Landung! :-)


Ich bin schon immer sehr gerne Achterbahn gefahren. Beschleunigung und Fliehkräfte erleben hat (für mich) schon einen großen Reiz. Das ist auch ein Grund, warum ich so gerne Motorrad fahre… :-)

Auf jeden Fall hat das Interesse an Achterbahnfahrten in den letzten Jahren doch stark nachgelassen. Irgendwie habe ich mir immer gesagt “das Gleiche Feeling bekommst Du noch auf dem Motorrad”.

Ob ich bei diesem Gefährt namens “Booster Bike” noch mal schwach werden würde?

 

Moppedachterbahn

Mehr Details gibt’s hier.


Letzte Nacht war eine K1200S das Motorrad meiner Träume. Ich weiß nicht, wie ich zu dem guten Stück gekommen bin, jedenfalls hatte ich sie ganz frisch erworben/geschenkt bekommen und fuhr damit zur Arbeit. Nicht zu meiner aktuellen Firma, sondern in eine Art europäisches BMW-Headquarter, wo ich meinen ersten Tag im neuen Job antreten sollte.

So weit so gut, wenn man davon absieht, daß ich tagsüber nicht im Traum (haha) daran denken würde mir so ein BMW-Ungetüm zuzulegen….

Eigentlich nicht mein DingBei BMW auf dem oberen Parkdeck (die hatten so ein großes Parkhaus für die Mitarbeiter) drehte ich noch ein paar Runden mit dem neuen Motorrad als ich feststellen musste, das der rechte Lenkerstummel sich löste und ich ihn plötzlich in der Hand hielt. Ich hielt an und versuchte das Ding wieder anzumontieren. Das hielt aber immer nur wenige Sekunden, da der Griff mit einer Art Klick-/Clipsystem befestigt war, was offensichtlich nichts taugte.

Schon bald kamen meine neuen Kollegen zu Hilfe und versammelten sich um mich, um das bockige Stück Technik zu begutachten. Keiner brachte es wieder an die Gabel aber es war schnell ein Schuldiger gefunden:

“Die Belgier sind schuld, die stellen das her!”

Offenbar werden die Lenkerstummel in Belgien gefertigt/montiert(?!)…

Trotzdem wollte man mir helfen und verwies mich auf die werkseigene Werkstatt, die sich dieses Problems annehmen sollte. Ich schob die K1200S also in den Fahrstuhl nach unten (wo irgendwo die Werkstatt sein sollte) und dann…

… wurde ich wach. :-O

:?: Hallo?! Was bitte wollte mein Unterbewusstsein mir letzte Nacht sagen? :?:

(Ich tippe ja auch “gar nichts”, aber wer weiß…)


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