Dies sind die Beiträge aus dem Monat Oktober 2006. Für das MoppedBlog in seiner Gänze klicke oben aus das Logo.


So, für die Thundercat ist die Saison gelaufen. Seit Samstag Nachmittag steht sie steht warm, trocken und sauber(!) in der elterlichen Garage (unser Carport wird ja erst nächstes Jahr gebaut) und wartet darauf, endgültig für den Winter eingemottet zu werden. Das heißt Batterie ausbauen, letzten Dreck und Schmier beseitigen und alles noch mal mit WD-40 einsprühen. Tank ist auch voll, was aber eher eine Tradition als eine Rostschutzübung ist, schließlich ist eigentliche Tank ja aus Plastik…

Jetzt beginnt wieder die Zeit der freiwilligen Selbstkasteiung was mir angesichts der ungemütlichen Wetteraussichten allerdings nicht so schwer fällt. Der Winter ist halt nichts für vergreisende Japaner und Frostköttel wie mich. Dann muss ich mich halt mit Bloggen über Wasser halten… :-)


Rossi im Interview nach dem Rennen in Valencia.

Ein guter Verlierer würde ich sagen.


Folgenden Anmerkungen zum gestrigen MotoGP Rennen in Spanien:

  • Hätte ich für dieses Rennen gegen 6 Uhr aufstehen müssen, hätte ich mich bestimmt geärgert.
  • Ein überraschendes Rennergebnis sorgt nicht für ein spannendes Rennen
  • Troy Bayliss hat mit 25 Punkten pro gefahrenem Rennen das beste Gesamtergebnis der Saison ;-)
  • Mit 37 gehört man als Motorradrennfahrer noch nicht zum alten Eisen (uff!)
  • Gib es schon Bilder, wie sich Rossi in den Arsch beisst?

Es gab dann doch noch ein paar mehr Eindrücke von der Intermot als nur die Neuheiten der großen Hersteller…

HolzmotorräderJedes Kleinkind bereitet sich ja heutzutage mit Laufrädern (kleine Fahrräder meist aus Holz und ohne Pedale) auf das Fahradfahren vor. Kinder mit nur etwas Benzin/Öl/WD-40 in den Adern besitzen natürlich das passende Gefährt von kiddimoto. Das recht authentisch aussehende Spielzeug gibt es in den Varianten Superbike und Scrambler. Kostenpunkt: ab 89 Pfund (englische).

A propos Kids. Bei Honda gab es einen recht komplexen Motorradsimulator auszuprobieren, der sich richtig schalten ließ, Schräglage fahren konnte und einem sogar Gegenwind entgegenblies. Trotzdem kamen nur die wenigsten gestandenen Moppedfahrer weiter als einige hundert Meter ohne zu stürzen.

Wohl doch nicht ganz the real thing...Gegen Abend dominierte dann die junge Genration (U-12, tippe ich mal) den Simulator. Mit sehr viel größerem Erfolg als deren Eltern. Entweder hat die “Generation Playstation” die besseren Motorradfahrer oder die Simulatorentechnik ist doch noch nicht in der Realität angekommen. Wollen wir doch mal hoffen, das letzteres der Fall ist… ;-)


Sonntag, 14 Uhr, Eurosport: Das letzte MotoGP-Rennen der Saison in Valencia.
Rossi hat es vorletztes Wochenende noch einmal richtig spannend gemacht und die Führung (8 Punkte vor Nicky Hayden) in der Punktetabelle übernommen. Die Weltmeisterschaft wird also zwischen den beiden Piloten ausgetragen.
Das Qualifying findet 24h vorher, am Samstag um 14 Uhr statt…

(Dieser Blogeintrag ist auch für mich gedacht, damit ich das Rennen nicht (schon wieder) verpenne… ;-) )


Über den Sinn und Unsinn ein Motorrad lediglich auf dem Hinterrad zu bewegen lässt sich trefflich streiten. Wer es denoch einmal ausprobieren möchte, dem sei folgendes Video ans Herz gelegt, denn wenn man diesen Herren von “Superbike” so zusieht und zuhört, scheint Wheeliefahren so einfach wie Wasser kochen und jeder Besitzer eines halbwegs potenten Moppeds sollte das locker hinbekommen.

Immerhin is diese Wheelie-Anleitung nicht sensationslüstern oder effekthascherisch, sondern gibt einige recht simple Tipps, wie man das Vorderrad in die Luft bekommt.

Ausprobieren natürlich auf eigene Gefahr, nicht dass mir Klagen kommen wie “hab’ mich auf’s Maul gepack – was spricht der Typ auch so ein vernuscheltes Englisch…” ;-)
(via Helmet Hair)


Nächste Seite »