Suzuki hat erstmals Bilder der kommenden Versionen der Hayabusa und des Sporttourers GSX650F vorgestellt.
Bei der Hayabusa scheint alles beim alten geblieben zu sein. Der Motor wurde auf 1340ccm vergrößert und stärker verdichtet (12,5:1) und soll nun 10% mehr Leistung liefern (na sowas…).
Designmäßig gibt es – so finde ich – keine großen Überraschungen:
Unverkennbar eine Hayabusa. Ich hoffe, das Design ist weiterhin der Aerodynamik geschuldet und nicht der Möglichkeit, dass die japanischen Designer die Form wirklich hübsch finden…
Bei der neuen GSX650F hat man sich von dem alten 80er-Jahre Motor verabschiedet und steckt nun das neue wassergekühlte Modell aus der aktuellen 650er Bandit in das Plastikkleid, das stark an das der GS500F erinnert.
Bei den GSX-F Modellen hat man es wohl nicht so mit optischer Beständigkeit. So sah die 750er vorher aus:
Mein erstes Mopped war übrigens eine 1996er GSX600F. Die sah wiederum total anders aus:
Irgendwie mangelt es den Sporttourer-Designern bei Suzuki ganz stark an Konsequenz, oder? Vielleicht hofft man ja doch noch mal irgendwann einen Treffer zu landen…
OK, die Auktion ist schon ausgelaufen, aber sie kann durchaus noch als mahnendes Beispiel dafür dienen, dass man zu ersteigernde Motorräder besser vorher besichtigen sollte…
UND NOCHMALS IN ALLER DEUTLICHKEIT: KEIN VERNÜNFTIGER MENSCH, DER SEINE SINNE AUCH NUR HALBWEGS BEISAMMEN HAT, KÄME AUF DIE ABWEGIGE IDEE AUS DIESEM UNSÄGLICHEN FRAGMENT EIN FUNKTIONIERENDES MOTORRAD AUFBAUEN ZU WOLLEN! DIESES MOTORRAD IST AUSSCHLIESSLICH ZUM SCHLACHTEN GEEIGNET!!
Schön, wenn man – nachdem man seine Lektion gelernt hat – noch so viel Humor bewahren kann…
Eine schöne Blog- bzw. Geschäftsidee hatte killboy. Er stellt sich bei gutem Wetter an eine der beliebtesten Motorradstrecken der USA (“Tail of the Dragon” at Deal’s Gap, NC) und knipst jeden der vorbeikommt. Die Fotos kann man dann auf der Website bestellen. So weit so kommerziell. Netterweise wandern die besten Fotos aber auch noch kommentiert in sein Blog.
Neben Aufnahmen die schon in die Kategorie professionelle Sportfotografie gehören, kommen ihm mittlerweile auch immer mehr Fahrer vor die Linse, die den fleißigen Knipser schon erwarten. Wie diese Fotos beweisen…
Wie eklig war das denn? Auf dem Rückweg vom Kurventraining hatten hunderte von kleinen schmierigen Insekten nichts besseres zu tun, als meinen Weg zu kreuzen. Ihr Weg endete dann abrupt. Und ich konnte noch weniger von dem meinen sehen als zuvor. Kombiniert mit einbrechender Dunkelheit, Nebel und immer noch nasser Fahrbahn glich die Heimfahrt so immer mehr einem Blindflug.
Wegwischen der Viecher brachte auch nicht viel, erstens weil sie so “saftig” waren, dass sofort ein millimeterdicker Schmierfilm auf dem Visier entstand und zweitens, war nach einer Minute sowieso alles wie zuvor.
(click for eklige Details)
Als ich es dann heil nach Hause geschafft hatte und musste mir dann erst mal im Detail angucken, womit mich die heimische Fauna denn beglückt hatte - mit dieser Gattung hatte ich es bislang noch nie zu tun – und bei Wikipedia konnte ich lernen, dass die Viecher tatsächlich fliegen können.
Der Helm ist schon wieder (halbwegs) sauber und auch das Mopped ist geputzt, nur die Kombi muss noch von den grünen Viechern gereinigt werden. Hoffentlich geht der Schleim halbwegs ab – allein dieser Geruch… als hätte jemand einen Sud aus Laub gekocht. Pflanzensaft pur halt… :-/
Die Trennlinie zwischen einer (angepasst) sportlichen und einer
riskanten oder gar rücksichtslosen Fahrweise ist fließend und in
hohem Maße vom Standpunkt des jeweiligen Betrachters abhängig.
Tags: 2008, GSX1300R, GSX650F, Hayabusa, Suzuki