Dies sind die Beiträge aus dem Monat Juli 2007. Für das MoppedBlog in seiner Gänze klicke oben aus das Logo.
30 Jul 2007
Geschrieben von Dennis in
Internet ,
People ,
Video ,
WTF??
Mike von Bitfl hat das Bild vom letzten Donnerstag auch veröffentlicht und einen interessanten Kommentar bekommen: Der Typ auf dem Foto ist kein unbekannter, sondern ein in Taiwan lebender Kanadier mit dem Pseudonym Mordeth13. Das Foto stammt aus dem Clip “A true Biker ATGATT”, den ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Herrlich sinnfrei.
ATGATT steht übrigens für “All the gear, all the time” – Die ganzen (Sicherheits-)Klamotten, die ganze Zeit.
Ganz vernünftig wie ich finde.
30 Jul 2007
Geschrieben von Dennis in
Training ,
privat

Der Urlaub ab der nächsten Woche muss doch genutzt werden und es ist bestimmt auch keine Vorraussetzung für ein After-Work Training, dass man vorher gearbeitet haben muss…
Ein Kurventraining in Lüneburg hatte ich ja mitte Juni schon einmal, jedoch hege ich für dieses mal die Hoffnung, den Rundkurs auch einmal im Trockenen durchfahren zu können. Zudem erwarte ich von einem durch den ADAC durchgeführten Training, dass es noch ein paar Theorieeinheiten gibt. Die gab’s ja beim letzten Training so gut wie gar nicht (das Motto dort war “Fahren, Fahren,Fahren!” - hat auch was :-) )
27 Jul 2007
Geschrieben von Dennis in
Motorsport ,
Training ,
privat
Wir schlugen unser Basislager übrigens in direkter Nähe zum riesigen roten Inghart-Truck auf, anscheinend war das Team rund um Jörg Teuchert auch angereist, um ein paar Testfahrten zu machen.
In der Mittagspause trat ein ein Jüngling von allerhöchstens 20 Jahren in unsere Lounge zwischen Kleinbus, Moppedanhänger und Klappstühlen und erzählte bereitwillig, dass er ja (erfolgreich!) mit seiner 600er Motorradrennen fahre und heute mit Inghart ein paar Testrunden auf der 1000er MV Agusta absolviert. Wenn ich auf der hochgezüchteten, bildschönen Italienerin fahren dürfte, würde ich bestimmt auch damit hausieren gehen, aber irgendwie dachte ich doch “Angeber…”.
Trotzdem – er war so nett, uns – nach kurzer Rückfrage – einmal in die Box gucken zu lassen, und wir durften die Gefährte von Teuchert (inkl. Daumenbremse) und Eismann beglotzen. Ziemlich beeindruckend, aber als H. zu sehr anfing zu sabbern haben wir uns besser dankend verabschiedet…
Später beim Pitwalk (während eines Laufs der Gruppe 4) haben wir die beiden Moppeds auch noch mal vor die Linse bekommen.

Die nächsten Turns liefen immer noch ein wenig besser, auch wenn ich langsam merkte, dass nicht nur ich langsam alt werde (Kondition…), sondern auch die Federelemente und die Kupplung meiner treuen Yamaha. Auch wenn die Federung vorn und hinten komplett einstellbar ist, so war sie doch nie besonders race-tauglich und das ändert sich auch nach 11 Jahren und 54000 km nicht. Der Kupplungspunkt verschwand relativ plötzlich etwas weiter nach hinten und einmal befand ich mich beim harten Runterschalten vor den Shell-Esses auch irgendwo zwischen den Gängen und muste mich kurz auf den Kerbs ausrollen lassen, bis ich wieder wusste wo im Getriebe ich mich grade befand. War aber kein Beinbruch, der Turn war eh grad zu Ende…
Der fünfte und letzte Turn sollte dann etwas besonnener laufen, schließlich waren Mensch und Material schon am Ermüden und so gab ich mir Mühe, etwas “runder” zu fahren. Eine schöne letzte Runde, bestimmt nicht langsamer als zuvor aber irgendwie einsam. Denn der größte Teil des Feldes schien sich irgendwo anders auf der Strecke aufzuhalten, nur nicht vor mir in Sichtweite oder hinter mir. Ich muss wohl sehr “durchschnittlich” gefahren sein…

Das Zelt hatten wir schon vor dem letzten Turn wieder auseinander gebaut und so mussten H. und ich nur noch die Moppeds wieder aufladen, M. Kennzeichen und Spiegel wieder dranschrauben und dann konnten wir uns noch ein wenig an den vorbildlich verschlissenen Pilot Powers ergötzen.
Ein klasse Tag. Perfektes Wetter, schönes Fahren und alles heil geblieben. Beim nächsten Mal dürfen auch ruhig noch zwei, drei Leute mehr mitkommen, denn H. und M. (die jeweils schon mal alleine auf dem Kurs waren) stellten einstimmig fest, dass so eine Veranstaltung in der Gruppe doch wesentlich mehr Laune macht.
Ist ja fast immer so beim Motorradfahren… 

26 Jul 2007
Geschrieben von Dennis in
Bildreize ,
Fragen ,
WTF??
Hierzu möchte mir partout kein schmissiger Kommentar einfallen…

Was ist hier wohl passiert?! Freiwillige vor!
25 Jul 2007
Geschrieben von Dennis in
Training ,
privat
Ok, die Einführungsrunde mit Instruktor und Überholverbot war ziemlich gemütlich – wir waren ja auch die Rookie-Gruppe. Dennoch wussten absolute Neulinge wie ich nun “wo’s langgeht” in Oschersleben – nicht dass ich mir nicht schon vorher die Ideallinie aus dem Netz rausgesucht hätte…
Dann kam der erste Turn und wie ich da so in der Reihe der Motorräder in der Boxengasse stand wurde ich schon ein klitzekleines bisschen nervös. Doch anscheinend erwischte es andere noch schlimmer. Ganz vorne warf ein Mädel ihre schöne gelbe Buell um (oder war sie gegen das Absperrgitter gefahren?). Gut gebaute Frauen in Leder bekommen aber schnell männliche Hilfe und so war das Hindernis an der Ausfahrt schnell beiseite geschoben. Also raus auf den Kurs und erst mal langsam angasen – Reifen warmfahren und so. Außerdem hatte ich mir vorgenommen, erst einmal einen “Blick” für die Strecke zu bekommen und auszuloten, wie der Hase läuft.
Lange konnte ich mich dann aber dann doch nicht zurückhalten und so kam es dann im Ausgang der Shell-Esses zu dem denkwürdigen Ereignis, dass meine jungfräulichen Knieschleifer (zum ersten mal angeklettet) tatsächlich für eine Millisekunde auf dem Asphalt schleiften. Wow.
Wieder in unserer “Outdoor-Box” (Parkplatz) angekommen erst mal mit den zerfetzten wie mit einer kleinen Stecknadel zerkratzen Knieschleifern angegeben…
Ein paar Minuten später kamen auch unsere Parkplatznachbarn leicht angefressen von ihrem ersten Turn zurück. “Rennabbruch, da ist ein Maschine komplett abgefackelt”. Da hat es jemand mit dem “aufzynden” wohl etwas zu genau genommen und ist damit sogar schon Thema bei Racing4fun geworden.

Im selben Thread bei R4F taucht übrigens eine andere Frage auf, die ich mir auch schon stellte: Warum fahren in der langsamsten Gruppe Fahrer mit, die 1:4Xer Zeiten fahren (locker 20 Sekunden schneller als ich…) und eigentlich 1 bis 2 Gruppen weiter oben aufgehoben wären? Überholen mag vielleicht ganz witzig sein, aber das geht doch alles auf Kosten der eigenen Zeiten… Die Wahl der langsamen Gruppe war für uns, denke ich, genau richtig: Überholen und überholt werden hielten sich ungefähr die Waage.
In der Pause wurde erst mal das Zelt (in Rekordzeit) aufgebaut, welches uns Schatten spenden und cool aussehen lassen sollte. Hat beides funktioniert würde ich sagen…

Im nächsten Turn habe ich versucht, mal ein wenig auf das Schalten zu achten (Zeitpunkt, Anzahl Gänge), was auch halbwegs klappte. Die Runde machte noch mehr Spaß als zuvor, auch wenn das Hinterrad am Ende der beiden Gerade schon öfter das Stempeln anfing. Danach wieder das übliche Prozedere: die in den 20 Minuten nassgeschwitzen Klamotten aus und zum Trocknen auf den Montageständer (gut dass wir am richtigen Wochentag da waren, ich hätte nämlich gar keinen Dienstageständer gehabt, harrharr) gehängt, Zivilklamotten an, Wasserflasche greifen und schön in die Campingstühle flezen…
(to be continued)
24 Jul 2007
Geschrieben von Dennis in
Training ,
privat
So sah sie als aus, die Cat im “Renntrimm” – d.h. ich habe Spiegel und Kennzeichen abgebaut und nochmal die gleiche Gewichtsersparanis kam dadurch zustande, dass ich das Bremsscheibenschloss aus dem Staufach genommen habe…

Blinker hätten auch noch abgebaut werden können, da ich aber keine Lust hatte, dafür die Verkleidung abzumontieren beließ ich es beim abkleben wie beim Scheinwerfer.
Gegen 15 Uhr kam H. mit dem Miethänger, der sich als äußerst praktisch und bequem (weil extrem niedrig) erwies. Mit €15 pro Tag auch gar nicht mal teuer. Fix das Mopped raufgewuppt und verzurrt, die Kiste mit den über die letzten Jahre ersteigerten Ersatz- und Verschleissteilen eingepackt und auf ging’s Richtung Sachsen-Anhalt zum Zwischenstopp beim Mitstreiter M.

Als Einstimmung auf die Kurven in Oschersleben (und deren Sponsoren) gab’s auf der Fahrt schon mal einen Stop bei McDonalds und Abends zum toten Tier vom Grill auch ein paar Flaschen Hasseröder. Ich glaube auf dem Rückweg haben wir sogar bei Shell getankt…
Beim Bier wurde aber Zurückhaltung ausgeübt, schließlich würde der Wecker um 5 Uhr morgens klingeln, damit wir auch irgendwann zwischen 7 und 8 Uhr bei der Anmeldung im Motopark auftauchen können. Perfekt im Zeitplan trafen wir gegen 7:20 an der Strecke ein und bekamen gegen Vorzeigen unserer Nennungen die Startnummern ausgehändigt, die dann kunstvoll auf die Moppeds geklebt wurden.

Um 8:00 gab’s dann die sehr knapp gehaltenen (der Vortragende war entweder erkältet oder verkatert…) Informationen zum Ablauf des Tages und eine kleine Fahnen- bzw. Ampelkunde. Um 8:30 folgten die ersten zwei instrukturgeführten Runden über den Kurs – quasi zum Kennenlernen…
(Fortsetzung folgt)
Nächste Seite »