Dies sind die Beiträge aus dem Monat Mai 2008. Für das MoppedBlog in seiner Gänze klicke oben aus das Logo.


Letzte Woche, morgens kurz vor neun auf dem Weg zur Arbeit. An einer T-Kreuzung warten erst ein BMW und dahinter ich darauf, dass die Straße frei wird und wir nach rechts abbiegen können.

Der Moment scheint gekommen, der BMW fährt an, ich auch und vergewissere mich noch nach links ob auch für mich “Bahn frei” gilt. Beim wieder nach vorn gerichtetem Blick muss ich leider feststellen, dass es sich der BMW aufgrund der Verkehrssituation doch noch anders überlegt hat und nochmal gestoppt hat.

KNACK – einen Sekundenbruchteil später werden mein Motorrad und ich unsanft von einer Stoßstange (aka in wagenfarbe Lackierter Kunststoff) gestoppt und mein Kotflügel verbröselt sich.

Mich überkommt ein tiefes Seufzen!

Kurz hoffe ich noch, dass das Auto einfach weiterfährt und mit ihm die unschönen Kratzer und kleinen Löcher im Lack aber eine (nette, ältere, in Eile befindliche) Frau steigt aus, erkundigt sich kurz nach meinem Wohlbefinden, wir tauschen Adressen aus und betrauern noch kurz das Heck des nagelneuen 3er Coupés. Dann sammel ich die Bruchstücke meines Kotflügels ein, stelle keine weiteren Schäden an der Cat fest und lege den restlichen Kilometer zur Arbeit zurück.

Knacks - da hatte ich ein Kotflügel-Puzzle...Die Haftpflicht wird’s schon richten (und mich später mit höheren Beiträgen daür bezahlen lassen) doch weder Gabel noch Felge haben etwas abbekommen und so konnte ich den Rest des Tages ganz entspannt bleiben, denn ich wusste, dass zu Hause dann die Stunde des fleißiges eBay-Hamsterers schlagen sollte. Abends musste ich nämlich nur die vier Schrauben des Ex-Kotflügels lösen, kurz auf den Dachboden steigen, den vor 4 Jahren ersteigerten Ersatzkotflügel entstauben und montieren.

Am gleichen Tag, kam übrigens per DHL noch eine nagelneue Seitenverkleidung an, die ich ebenfall für günstiges Geld ersteigerte… Panta rhei – alles fliesst.

Was bleibt? Erst mal die blöde Erinnerung beim Befahren dieser Kreuzung, dann die Frage wie ich am besten den kaputten Kotflügel kitte und schließlich die gefestigte Fahrleherer-Weisheit, dass man immer dahin schauen soll wohin man fährt. Aber wer hält schon jedesmal an, bevor man an der Kreuzung nach links und rechts schaut? Ich vielleicht von nun an öfter…


Grandios! Dieser Ducatisti hat eine Lösung gefunden, um auch mit den neumodischen, lautlosen Ducatikupplungen, das richtige Feeling aufkommen zu lassen. Aber hört selbst:

Kaum vom Original zu unterscheiden.


Wer dieser Tage die europäische Seite von Yamaha Motor besucht, dem wird wahrscheinlich der ganz oben eingeblendete Countdown, sowie die kurze Soundprobe eines V-Motors bemerken. Außerdem bekommen wir ein unförmiges Ding zu sehen, das wohl einen Zündschlüssel darstellen soll.

V-Max Countx Countdown auf Yamaha Motor Europe

Am 4 Juni soll es also soweit sein und die Bigbike-Freunde unter uns bekommen endlich zu sehen, worauf sie schon so lange gewartet haben – Die neue V-Max.

Ein früher Entwurf der neuen V-Max

Einen Prototypen gab es ja schon vor einigen Jahren, doch nun wird vielleicht auch gelüftet, was der neue V4-Motor leisten wird, es waren ja mal 200PS aus zwei Litern Hubraum im Gespräch…

Fahrberichte wird es wohl erst mal noch nicht geben, das erste “richtige” Motorrad soll laut Solomoto30 erst auf der Kölner Intermot im Herbst vorgestellt werden.


Und so sagt einem die Natur, dass es mal wieder Zeit ist zu putzen.

Todesfalle Motorrad - jedenfalls für Kerbtiere...

Kann es sein, dass der Mai besonders “ergiebig” was herumfliegende Insekten angeht?
Die Thundercat ist nun aber wieder wunderbar sauber dank S100 Motorradreiniger. Auf der Flasche steht etwas von “Einsprühen – 5 Minuten einwirken lassen – mit scharfem Strahl abspülen – fertig!”.
Das ist natürlich sehr optimistisch.
Die Wirklichkeit sieht so aus: “Einsprühen – 20 Minuten einwirken lassen – mit einem Schwamm noch mal drüber und aufschäumen – mit scharfem Strahl abspülen – wieder mit dem Schwamm drüber – nochmal abspülen – mit dem Mikrofasertuch trocknen und die restlichen Leichen entfernen – fertig!”

Aber sauber ist sie jetzt – man mag gar nicht mehr fahren, sie könnte ja wieder dreckig werden…


Für einen ersten Versuch hätte vielleicht auch nur ein Auto gereicht.

Stuntriding gone wrong

BTW: Der “Gesichtsausruck” (den ich mir größtenteils nur einbilde) ist ja göttlich… :-)


Hundertfünfundreißig Stimmen sollten reichen, um sich mal einen Überblick darüber zu verschaffen, ob und wenn ja wo der deutsche Motorradfahrer sich bei Stau auf der Autobahn hindurchschlängelt.

Ergebnis der 'Was machst Du im Stau auf der Autobahn-Umfrage?'

Von denen die überhaupt auf Autobahnen unterwegs sind, versuchen über 90% möglichst mobil zu bleiben. Die laut ADAC einzig legale Möglichkeit ganz rechts [Edit: LINKS!!! ich meinte die ganze Zeit links, verdammt...], neben der Leitplanke (also “normales” Linksüberholen) vorbeizufahren hat niemand für praktikabel befunden. Die meisten halten es doch eher wie die Einsatzfahrzeuge und fahren auf der vielleicht schon vorsorglich freigehaltenen Rettungsspur. Einem knappen Drittel ist es dann auch egal, auf welcher Spur man sich durchmogelt und nur 7% geben an, auf dem Standstreifen zu fahren. Das deckt sich so gar nicht mit meinen letzten Stauerlebnis, wo jeder zweite Motorradfahrer die Spur rechts außen benutzte.

Die Benutzung des Standstreifens ist übrigens bußgeld- und punktetechnisch günstigste Methode voran zu kommen. €50 und 2 Punkte sind für dieses Vergehen vorgesehen. Das “rechts überholen” ist einen Punkt in Flensburg teurer. Welches Fahrstreifenwahl nun aber von der Polzei mit höherer Wahrscheinlichkeit toleriert wird, kann ich nicht sagen…


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