Es ist ja nicht so, dass sich ein Rennteam (in diesem Fall LCR Honda) seine Sponsoren aussuchen könnte, aber man hätte es an Stelle von Randy de Puniet auch schlechter treffen können…
Randy de Puniet packt mit an...
Das ist doch allemal besser als sich mit Auto, Würstchen oder Energie-Drinks ablichten lassen zu müssen.
Schöne Kurven...
Und in der Start-Aufstellung wird die Kamera bestimmt auch länger bei den Grid-Girls von LCR Honda verweilen…
Die erste kurze Ausfahrt am letzten Wochenende führte mich auch unweigerlich zum Fähranleger Zollenspieker an der Elbe. Irgendwer schien es nicht lassen zu können, die Saisonstarter mit einem fröhlichen Donut willkommen zu heißen. Man beachte die präzise Ausführung.
Hier waren Donut-Künstler am Werk
Hier war bestimmt eine japanische Maschine am Werk. Der Smiley hat irgendwie Schlitzaugen
Ein kleines Restguthaben auf meiner Louis-Kundenkarte verleitete mich vorgestern zu folgendem Spontankauf: Ein SUNAX “Classic” Blend- und Sonnenschutz.
Nachdem mir vor einiger Zeit von einem begeisterten Benutzer dieses kleine Stück durchsichtigen Kunststofflaminats nahegelegt wurde und ich letzte Woche kurzzeitig wieder einhändig gefahren bin weil ich mir die Hand vor den Helm halten musste, um mich gegen die tiefstehende Sonne zu wehren, hielt ich die €20 Euro für gut angelegtes Geld.
Der Einbau dauerte vielleicht 2-3 Minuten, danach saß die Blende vorschriftsmäßig und ich trat gegen 17 Uhr eine Testfahrt Richtung tiefstehender Sonne an.
Die Sonnenblende funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Sonnenblende im Auto, also Blendfreiheit durch Schattenwurf auf die Augen mit dem Unterschied dass der Motorradfahrer durch die Kopfneigung die Schattenfläche selbst beeinflussen kann.
Ähnlich wie bei der Verwendung des Pinlock-Visiereinsatzes braucht man erst wieder ein paar Minuten, um sich an die Kante im oberen Sichtfeld zu gewöhnen. Kommt dann noch eine überlagernde Kante wie von einem Anti-Beschlag-Einsatz ins Spiel braucht es noch ein wenig länger. Trotzdem, wenn man erst mal wieder auf die Straße schaut, anstatt Löcher in die Luft zu gucken, ist alles wieder in Ordnung.
Mein Fazit: Das teure Stück Plastik bleibt drin. Bei Fahrten gegen die Sonne ist es wirklich unglaublich angenehm unangestrengt gucken zu können und der Blendschutz ist auch deutlich höher als beispielsweise bei meinem leicht getönten Visier. Ein Sicherheits- und Komfortgewinn. Ob das Ganze auch für den Rundkurs taugt, wo man ja in eher geduckter Haltung unterwegs ist, teste ich ein anderes Mal…
Vor etwas über einem Monat war ich Gast bei einem Diavortrag im Kindergarten meiner Tochter. Tom Zündel, ebenfalls zweifacher Vater und erfahrener XT-500-Pilot berichtete von seinem jüngst abgeschlossenem Abenteuer. Das liest sich wie folgt:
Die erste Paris-Dakar Rallye startete am 26. Dezember 1978 und erreichte Dakar am 14. Januar 1979. Gewonnen hat eine XT500 in der Motorradwertung.
Und in Anlehnung an diese Daten sind wir exakt 30 Jahre später nach Dakar gefahren.
Keine Rallye, kein großes Drumherum, kein Startgeld.
Nur XT500 mit ihren Fahrern – ohne Assistenzfahrzeuge.
Ein toller, inspirierender DiaBeamer-Vortrag war das. Über 2 Stunden und viele hundert Bilder vergingen wie im Flug.
Bis vor Kurzem war auf Toms Seite xt-500.de nur die Ankündigung für den Trip zu lesen (deshalb noch kein Bericht hier), mittlerweile ist aber auch das ausführliche Tourtagebuch mit vielen Fotos online gegangen. Absolut lesenswert und Beweis dafür, dass man nicht immer Profisportler sein muss, wenn das Ziel Dakar lautet. Die richtige Einstellung, eine gute Gruppe und ein zuverlässiges Mopped lassen einen offensichtlich viel mehr erleben.
Wurde auch mal Zeit, dass für mich die Saison beginnt, doch schlechtes Wetter und anderweitige Verpflichtungen verhinderten einen früheren Abholungstermin aus dem Winterlager.
Jetzt hat mein Mopped endlich seinen Platz im neuen Carport bezogen. Im nächsten Winter kann es dann auch bei uns überwintern.
Die Thundercat an ihrem neuen Platz
Gestern war es eigentlich noch ein wenig zu nasskalt draußen, um vernünftig fahren zu können aber Spaß macht die erste Fahrt des Jahres ja immer…
Nach den knapp 30 Kilometern sah die im letzten Herbst frisch geputzte Maschine natürlich wieder aus wie Sau – deshalb kein höher aufgelöstes Bild…
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