Paris-Dakar mit der XT 500

Vor etwas über einem Monat war ich Gast bei einem Diavortrag im Kindergarten meiner Tochter. Tom Zündel, ebenfalls zweifacher Vater und erfahrener XT-500-Pilot berichtete von seinem jüngst abgeschlossenem Abenteuer. Das liest sich wie folgt:

Die erste Paris-Dakar Rallye startete am 26. Dezember 1978 und erreichte Dakar am 14. Januar 1979.
Gewonnen hat eine XT500 in der Motorradwertung.

Und in Anlehnung an diese Daten sind wir exakt 30 Jahre später nach Dakar gefahren.
Keine Rallye, kein großes Drumherum, kein Startgeld.

Nur XT500 mit ihren Fahrern – ohne Assistenzfahrzeuge.

Ein toller, inspirierender DiaBeamer-Vortrag war das. Über 2 Stunden und viele hundert Bilder vergingen wie im Flug.

XT500 am Antlantik

Bis vor Kurzem war auf Toms Seite xt-500.de nur die Ankündigung für den Trip zu lesen (deshalb noch kein Bericht hier), mittlerweile ist aber auch das ausführliche Tourtagebuch mit vielen Fotos online gegangen. Absolut lesenswert und Beweis dafür, dass man nicht immer Profisportler sein muss, wenn das Ziel Dakar lautet. Die richtige Einstellung, eine gute Gruppe und ein zuverlässiges Mopped lassen einen offensichtlich viel mehr erleben.

6 Comments on “Paris-Dakar mit der XT 500

  1. „Einfache Technik funktioniert unter allen Bedingungen.“ – Zitat aus dem Fazit. Ein schönes Zitat wie ich finde und ein schönes Projekt. 🙂

  2. Jup! Das macht einen gleich ganz unruhig, wenn man das liest, am liebsten will man sich gleich in den Sattel schwingen und losscheppern. 🙂

  3. Ja, klasse Bericht!

    Ich würde dann aber gerne noch weiter fahren! Afrika einmal quer durch, das muß einfach traumhaft sein!

    Und dann auch noch schön warm…….

    seufz

  4. @Alexander: Tom will ja (irgendwann) noch mal fahren. Kannst ja schon mal mit der Restauration einer XT500 anfangen… 😉

    @Ralf: Ich erinnere mich an die Schilderung, wie bitterkalt es doch nachts in Nordakfrika war (zumindest in Winter…)

  5. Die Sahara steht mit hoher Priorität auf meinem Lebensplan, da will ich auch noch hin. Danke für den Linktipp!

    Die Temperaturschwankungen dort sind extrem, da die Wüste – zumindest dort, wo der Sand liegt – nicht puffert. Ein ehemaliger Kollege, der eine Tour mitgefahren ist, hat erzählt, dass er morgens mit dünnen Eisresten auf dem Schlafsack aufgewacht ist. Mittags sind sie dann vor Hitze fast eingegangen (IMHO war es im Februar gewesen).

    *seufz*