Dies sind die Beiträge aus dem Monat November 2009. Für das MoppedBlog in seiner Gänze klicke oben aus das Logo.


Bereits vorletztes Wochenende begann für die R6 die besinnliche Jahreszeit, die noch bis Anfang März andauern wird…
Einmotten war angesagt, aber zuvor wurde noch mal fleissig geputzt und ein wenig ersteigertes Carbon wollte ich auch noch an die Maschine bringen. Als erstes kam die Hinterradabdeckung von Sebimoto dran. Ein schönes Stück, recht passgenau, nur eine Bohrung für eine Bremsschlauchhalterung musste ich anfertigen, sowie die Bohrungen für die Schrauben erweitern, damit die Buchsen aus der Originalabdeckung hineinpassen.

Vorher

Vorher

Während...

Während...

Nachher

Nachher

Gefällt mir gut, die neue Abdeckung, auch wenn es zwischen Schwinge und Carbon nun ein paar Milimeter Abstand gibt, bedingt durch die Buchsen, die noch die Originallänge haben, die neue Abdeckung aber nun etwas dünner ist als die alte…

Der zweite Carbonisierungsversuch schlug leider fehl. Die zwei Verkleidungsseitenteile hätten bestimmt richtig gut ausgesehehn, doch leider passten sie nicht ans Mopped, da eine Haltenase vorn an der Verkleidung nicht als Nase, sondern als Klumpen ausgeprägt war. Vielleicht muss ich da im Winter oder nächsten Frühjar mal mit dem Dremel bei…

Verkleidungsseitenteile

Verkleidungsseitenteile

Also weiter mit der Putzarie… Nach der Bahndlung mit S100 und ein wenig schrubben, wischen und polieren, stand die R6 schon fast wieder wie neu da.

Gut durchlüften

Gut durchlüften

Noch einmal gut durchtrocknen lassen, Batterie raus, auf alles was irgendwie nach Metall aussieht WD40 drauf, Plane drüber und in eine geschützte Ecke im Carport gestellt – fertig!
Den Quatsch mit dem Teelöffel Motoröl im Zylinder (und dann den Motor noch einmal per Hand durchdrehen… hallo?!) von dem man immer noch hier und da liest erspare ich mir…


Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es oft nicht ganz einfach ist, sich und seine Pferde im Zaum zu halten, wenn man mit dem Motorrad unterwegs ist. Wenn man dann noch die Eindrücke vom letzten Rennwochenende im Kopf hat wird’s sogar noch etwas schwieriger.
Gut dass Mick Doohan uns noch mal ermahnt und den Unterschied zwischen einem Abflug auf der Rennstrecke und einem in freier Wildbahn aufzeigt.

Ich denke wir wussten alle, was der Unterschied ist, doch diese Visualisierung ist schon sehr eindrucksvoll…


…endlich mal einen richtig schicken Motorradpullover:

Motorradpullover

Motorradpullover

Strickmuster müsste es schon bei Louis geben, oder?


Das MoppedBlog ist umgezogen.
Bei Host Europe läuft nun ein “Virtual Server Linux L 4.0″ auf meinem Namen und beherbergt meine 3 Domains. Die Geschwindigkeit im Wordpress-Backend ist geradezu “berauschend” und auch die ständigen Ausfälle wenn mal mehr als zwei User auf dem Server aktiv sind, dürften erstmal der Vergangenheit angehören.
Falls nicht: Bitte melden!


So richtig was zu schrauben gibt es an einem vier Jahre alten Mopped wie meiner R6 dann ja doch eher selten. Da muss man sich eben auf den Anbau (oder hier Austausch) von Zubehörteilen beschränken.
Die silbrigen Sturzpads hatten mich ja schon beim Kauf ein wenig gestört, doch sinnvoll sind sind sie ja allemal – nur die Optik fand ich unpassend. Schwarze Pads mussten her… schwarz mit Carbon.

Die alten Pads

Die alten Pads

Kleiner Hebel

Kleiner Hebel

Wie sich bald herausstellte, waren die neuen Pads (ausschließlich für mein R6-Modell bestimmten)  baugleich mit den alten, hatten also die gleiche Aufnahmen. Dennoch musste der Vorbesitzer tatsächlich an der Dingern rumschnitzen, damit sie nicht mit der Verkleidung kollidierten. Sehr merkwürdig…

Nun gut, erst mal runter mit den alten Pads, die sich nur unter Zuhilfenahme von Spezialwerkzeug (siehe Foto) demontieren ließen.

Beim Einpassen der neuen Pads und den zwei unterschiedlichen Aufnahmen wurde mir langsam klar, was der Vorbesitzer für Probleme hatte: eine der Aufnahmen ist zu kurz und lässt das rechte Pad nicht weit genug in den verkleidungsfreien Raum hineinragen. Benutzt man hier die Aufnahme der linken Seite passt es aber wieder. Gut dass ich nun ja von jeder Aufnahmevariante 2 Stück hatte, was das Vorhaben “neue Sturzpads” doch noch mit Erfolg krönte.

Sturzpad rechts

Sturzpad rechts

Sturzpad links

Sturzpad links

Das ganze freilich erst nachdem ich auch noch mal die Pads selbst untereinander tauschte (auf der einen Seite sind sie nämlich kürzer auf als auf der anderen), denn die spärliche Anleitung hatte eine noch größere rechts-links-Schwäche als ich selbst.

So, und jetzt heisst es nur noch hoffen, dass die Dinger nie den Boden berühren werden…