In London

Vor einer Woche war ich für drei viel zu kurze Tage in London. Der Kurzurlaub hatte zwar keinen motorradbezogenen Anlass, doch mein Blick schweifte ziemlich oft auf die Zweiräder, die sich dort im Linksverkehr tummelten.

Ich würde sagen, der Motorradanteil am Gesamtverkehr ist in London höher als in den meisten deutschen Städten, was wahrscheinlich nicht zuletzt an der 2003 eingeführten „Congestion Charge“ liegt, die für LKW und PKW anfällt, jedoch nicht für Motorräder. Somit spart man als Kradler immerhin £8 am Tag.

Auch bilde ich mir ein, mehr Triumphs gesehen zu haben als anderswo üblich aber das wunder bestimmt auch niemanden…

Trotzdem habe ich nicht bei den Triumphs oder bei den relativ vielen Supersportlern, die ich sah auf den Auslöser gedrückt, sondern wunderte mich eher, gleich zwei Thundercats auf die Linse bannen zu können:

London Thundercats

London Thundercats

Schön aber selten…

Weder fahrbare noch wirklich „richtige“ Motorrädern gab’s dann am Camden Lock Market zu sehen. Dafür waren sie aber hübsch aufgereit und jeder der wollte konnte seinen im umgebenden Food Market erstandenen Snack auf den Sitzbänken zu sich nehmen.

Halbe Scooter in Camden Lock

Halbe Scooter in Camden Lock

Und natürlich ist London auch sonst mehr als nur eine Reise wert…

7 Comments on “In London

  1. Schöner Urlaubsberich ! Wirklich !
    Kommst Du bei so viel Urlaub eigentlich selber
    noch zum Moppedfahren ? Wie viele KM
    bist Du denn schon gefahren ?
    Ich fuhr gerade nie neue R1 !
    Das ultimative Mopped würde ich sagen .
    Solltest Du auch unbedingt einmal fahren .

  2. Also sowas, da nimmt man mal einen (Rest-)Urlaubstag und schon wird einem das Fernbleiben von heimischen Straßen vorgeworfen…
    Helmut, sag doch nächstes mal Bescheid, wenn Du Testfahrten planst – komme dann vorbei 🙂

  3. So war das ja nicht gemeint , mit dem Urlaub .
    Den gönnen wir Dir ja wirklich sehr .
    Zur Probefahrt hatte ich mich allerdings am Freitag Nachmittag bei 15 Grad kurzfristig entschieden .R1 7000 KM, BJ 2009,Akrapovich
    (Höllensound) 11000 EURO

  4. Du denkst aber nicht wirklich darüber nach, die „alte“ R1 schon wieder upzugraden, oder?

  5. Nein, da fehlt mir doch wirklich das Geld.
    Und außerdem ist der Unterschied zur Rn12 nicht so extrem groß und mir 5500 Euros wert .
    Die Ähnlichkeit ist schon sehr verbüffend .
    Einzige Unterschiede sind die unterschiedlichen Mappings, die die neue noch spritziger und dadurch kräftiger erscheinen lassen . Dies könnte man warscheinlich mit einem Powerkommander auch hinbekommen .

  6. Hallo Leute,

    also das man in England öfter solche Arten von “ Rollern “ sieht mag wohl daran liegen, dass es hier strengere Vorschriften gibt. ccm-Zahl und Führerschein machen da schon viel aus. Und wenn man nicht alles beachtet, dann landet man schnell in der Geldbuße.

    Deswegen machen die meisten auch sofort einen Motorrad-Führerschein

  7. Immer wieder interessant dieser Einblick in die Motorradverhältnisse anderer Länder…

    Bikergrüsse aus der Schweiz

    Frank