Honda Testtag (Part I)

[Disclosure: Wie berichtet war ich eingeladen, auf dem diesjährigen Honda Pressetag die aktuellen Honda-Modelle probezufahren. Da der Spessart nicht grade bei Hamburg um die Ecke liegt, hat die Honda PR-Abteilung mir die An-und Abreise sowie eine Übernachtung im Veranstaltungshotel spendiert. Dafür noch mal „Danke“!]

Mit einer Aschewolke im Rücken ging es am Donnerstag Nachmittag nach Frankfurt wo ich von einer Hondamitarbeiterin in Empfang genommen (ich wollte ja schon immer mal mit so einem Schild am Gate abgeholt werden) und nach Weibersbrunn gefahren wurde, wo der zweite der drei Honda-Pressetage gerade zuende ging. Noch vor dem Einchecken konnte ich die Honda-Crew beim schrubben, föhnen und bügeln polieren der Moppeds beobachten, die durch die widrigen Wetterbedingungen des Tages optisch doch ein wenig in Mitleidenschaft gezogen waren.

Großreinemachen im Fuhrpark

Großreinemachen im Fuhrpark

Und irgendwer von den Putzteufeln winkte mir zu – ah, gleich erkannt, das war Honda-PR-Mann Aaron Lang, der mich begrüßte. Herzlich Willkommen und in einer Stunde gäbe es ein gemeinsames Abendessen.

Und so lief's gestern...

Und so lief's gestern...

Marc ist auch schon da...

Marc ist auch schon da...

Als ich mich Punkt 20 Uhr zum Essen aufmachte und aus dem Gästehaus Richtung Hotel schritt, parkte Marc grade seinen giftgrünen Einzylinder einer Fremdmarke auf dem Hotelparkplatz und ich wies ihn in die aktuelle Planung der Abendgestaltung ein.

Wenig später konnte ich dann mit @motorradbloger, @moto1203 und @aaronlang und dem Rest der Honda-Crew anstoßen. Das war mal ein runder Abend! Lecker Essen, lecker Kaltgetränke, tolle Leute und (für mich Abknicker) bis ein Uhr Gespäche über Motorräder, Bloggen, Social Media und nochmal Motorräder. Quasi die motophile Gegenveranstaltung zu re:publica. Auf die Kopfschmerzen am nächsten Morgen hätte ich allerdings gerne verzichten können…

Das sind doch mal Aussichten...

Das sind doch mal Aussichten...

Lust aufs Motorradfahren machte aber schon der Blick auf den Fuhrpark, der im hellen Morgenlichte glänzte. Nun noch ein schnelles Frühstück und dann flugs in die Lederpelle geschlüpft, schließlich stand ein strammes Programm auf dem Plan. So viele Moppeds wie möglich wollte ich über die zwei von Honda vorbildlich ausgeschilderten Rundkurse (22 und 38km lang) scheuchen. Von Marc war noch keine Spur, dabei war er doch schon so früh wach

Mein Namensschild

Mein Namensschild

Nach dem „Einschreiben“ (Abholen des Namesschildes und Unterschreiben der Verzichtserklärung) ging es dann richtig los. Zum Als erstes schnappte ich mir „was kleines“. Eine 125er bin ich (von einem Leih-Roller mal abgesehen) noch nie gefahren und um die noch nassen Strecken kennzulernen ist es vielleicht nicht die schlechteste Idee mit etwas weniger Power durch die Hügel zu rauschen. Also, aufsitzen auf der CBR125R!

Die 776mm Sitzhöhe sind locker erklommen und es macht sich ein wenig Fahrradfeeling breit. Dabei ist alles da, was man braucht und auch genau dort wo man es erwartet. Nur alles ein wenig kleiner und zierlicher. Gabel, Armaturen, Hebel, Knöpfe… alles ein wenig geschrumpft. Jetzt aber anlassen und runter vom Hof, erstmal die kürzere Route austesten, ich will ja heute vormittag noch wiederkommen…

Honda CBR125R

Honda CBR125R

Wenn man das Gas halb aufreisst kommt man auch recht flüssig vom Hof (ich erinnerte mich, dass dieser 125er Automatikroller damals gar nicht anfahren wollte, bis man nicht das Gas voll aufdrehte…) und die 14PS brachten mich auch schnell auf meine Reisegeschwindigkeit von vielleicht 90-100km/h (110 wären wohl drin gewesen…)

Der thailändische Einzylinder ist akkustisch sehr unauffällig aber drehfreudig und so merkte ich kaum, dass ich ihn eigentlich fast immer nur kurz vorm roten Bereich bewegte. Trotz der voll abgerufenen Leistung ging die Geschwindigkeit bei manchen Steigungen schon etwas zurück und Autos hinter mir begannen dichter zu kommen. Sehr irritierend für mich…

Von leichten Vibrationen ab 9000 U/min (ach was, Einzylinder…) und einem auf frostgeschädigten Straßenabschnitten etwas holprig arbeitenden Fahrwerk  abgesehen war das Fahrgefühl recht gut. Man ist immer Herr der Lage und das kleine, leichte (124kg) Mopped fährt immer brav dorthin wo man es haben will. Auch war ich anscheinend schneller unterwegs als ich dachte, denn nachdem ich bei der geschätzten Streckenmitte kurz für ein Foto und einem Tweet Pause machte, musste ich feststellen, dass ich schon fast wieder in Weibersbrunn war…

Dort wartete schon das nächste Testmotorrad auf mich und auch Marc, der davon ausgegangen war, dass wir eine Stunde später starteten, schlenderte schon durch die Reihen der verbliebenen Motorräder.

[Fortsetzung folgt…]

3 Comments on “Honda Testtag (Part I)

  1. Fein.

    Aber – öööiii!! Weiterschreiben. 😉

    Gruß
    Stephan

  2. Ja sehr schön .
    Es geht doch einfach nichts übers Probefahren .
    Einziger Nachteil, man will es dann nicht mehr
    hergeben .

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