16 Jun 2010
Letzte Woche kam mein knapp zweijähriger Sohn mit einem Spielzeugmotorrad nach Hause, welches er beim Einkaufen unbedingt haben musste. Ich sah mich genötigt, folgendes zu twittern:
Das verlinkte Foto ist dieses hier…
Zuerst wurde mir ja unterstellt, ich hätte ihm das neue Spielzeug untergeschoben aber da ich beim Einkauf gar nicht zugegen war, fragte ich mich, ob der Wunsch ein (Spielzeug-)Motorrad zu besitzen bzw. eines zu fahren eigentlich genetisch verankert sein kann, oder ob es einfach Prägung durch die Umgebung ist. OK, die Frage ist – vom Motorradspekt mal abgesehen – nicht wirklich neu, damit beschäftigen sich Genetiker und Umweltpsychologen schon ziemlich lange.
Für mich selbst kann ich die Frage beantworten: Ich wurde anno 1999 von guten Freunden angefixt und machte im folgenden Jahr den Moppedschein. Ein klassischer Fall von Gruppenzwangdynamik…
Und bei Euch? Wurde Euch das Zweiradfahren in die Wiege gelegt oder waren es externe Einflüsse? Zeit für eine neue Umfrage! Falls Eure Antwort nicht ins Schema passt, einfach eine neue Option eingeben oder in den Kommentaren antworten.


Juni 16th, 2010 um 18:59
Ich fand Moppeds schon als Kind klasse. Mein deutlich älterer Bruder fuhr auch schon recht früh mit S50 und Co, daher kam ich auch schnell in den Genuss des Sozius. Seitdem wollte ich das auch auf jeden Fall und so musste ich eigentlich nur noch aufs führerscheinfähige Alter warten, aber es ergaben sich auch schon vorher ein paar Gelegenheiten zu üben
Juni 16th, 2010 um 19:26
Bei mir war es ein innerer Zwang, dem ich irgendwann nicht mehr nachgeben konnte. Hatte mit meiner Sozialisation nichts zu tun.
Juni 16th, 2010 um 19:29
Meine Eltern sind auch gefahren, haben damit aber aufgehört, als ich unterwegs war (ich bin das älteste Kind). Wir hatten dann noch ein paar Jahre die alte BMW von meinem Vater in der Garage stehen, auf der ich gern gespielt habe (Helm auf und fahren). Leider wurde die immer gammeliger, sodass mein Vater sie nach 10 Jahren oder so weggegeben hat, damit sie restauriert wird. Mit 18 hab ich dann erstmal den Autoführerschein gemacht, 3 Jahre später Motorrad – und wie hab ich mich hinterher geärgert, dass das nicht andersrum war! Wie geil ist Motorradfahren, bitte? Die Kleine und ich haben in knapp 3 Jahren schon 20k Kilometer runter, dabei habe ich nicht mal wirklich Geld für Benzin…
Juni 18th, 2010 um 10:41
In meiner Familie oder sonstigen Umgebung hatte niemand eine Schwäche für die motorisierte Fortbewegung auf zwei Rädern. Als ich mit 14 den Mofa-Ausweis gemacht habe, war es mehr ein reines Transportmittel, welches meinen Aktionsradius ungemein erweitert hat. Mit 16 wollte ich dann aber nicht auf Roller umsteigen und habe bis 18 gewartet um dann den grossen Motorradschein zu machen.
Zuerst aber Autoführerschein. Am Nachmittag nach der Fahrprüfung bin ich als erstes direkt zum Motorradhändler. Konsequenterweise habe ich auch gleich meine Zeit in der Armee auf einem Motorrad absolviert und dort den grossen Schein geschenkt bekommen.
Nun überlege ich mir mein drittes Motorrad zu kaufen und damit die Litergrenze zu überschreiten…
Juni 22nd, 2010 um 21:42
Bei mir war es so, dass “ein guter Freund”, der damals in Lübeck wohnte, andauernd davon sprach, den Führerschein Kl. 1 zu machen, aber praktisch nicht zu Potte kam. Das war der Anreiz, ihm 1996 vorzumachen, dass man Vorhaben auch umsetzen kann.
Bis dahin hatte ich mit Moppeds so gar nichts am Hut. Mittlerweile sitze ich schon auf dem neunten Untersatz. Was kommt als nächstes?
Juli 12th, 2010 um 18:50
Mein grosser Bruder war damals mein Vorbild.Witzigerweise hat er irgendwann das Mopedfahren aufgegeben,aber der Virus wirkt bei mir mmernoch,und das sehr nachhaltig;beim nachzählen komme ich mittlerweile auf 17 besessene(z.T. gleichzeitig)Motorräder zwischen 50 und 1000 ccm…übrigens lieben es meine beiden Kinder kurze Strecken mitzufahren,ist wohl wirklich genetisch!