Ganz schön lange hatte ich die Umfrage zum Thema “Wie kam ich zu Motorradfahren” hier online und über 130 Stimmen wurden abgegeben.
Endlich mal eine Gelegenheit mal selbst eines dieser modischen Venn-Diagramme zu erstellen:
Ziemlich gut zu sehen ist, dass die Mehrheit ganz offensichtlich genetisch vorbelastet sein muss und nur ein geringer Anteil über das Umfeld zur Mopped geführt wurde. Interessant ist auch die Mischform aus “Vater/Bruder/Onkel haben mich angefixt”, für die 23 Abstimmer votierten.
Fragt sich jetzt nur noch, welcher DNA-Abschnitt im menschlichen Genom akuten Kradismus während des Erwachsenwerdens auslöst…
Letzte Woche kam mein knapp zweijähriger Sohn mit einem Spielzeugmotorrad nach Hause, welches er beim Einkaufen unbedingt haben musste. Ich sah mich genötigt, folgendes zu twittern:
Zuerst wurde mir ja unterstellt, ich hätte ihm das neue Spielzeug untergeschoben aber da ich beim Einkauf gar nicht zugegen war, fragte ich mich, ob der Wunsch ein (Spielzeug-)Motorrad zu besitzen bzw. eines zu fahren eigentlich genetisch verankert sein kann, oder ob es einfach Prägung durch die Umgebung ist. OK, die Frage ist – vom Motorradspekt mal abgesehen – nicht wirklich neu, damit beschäftigen sich Genetiker und Umweltpsychologen schon ziemlich lange.
Für mich selbst kann ich die Frage beantworten: Ich wurde anno 1999 von guten Freunden angefixt und machte im folgenden Jahr den Moppedschein. Ein klassischer Fall von Gruppenzwangdynamik…
Und bei Euch? Wurde Euch das Zweiradfahren in die Wiege gelegt oder waren es externe Einflüsse? Zeit für eine neue Umfrage! Falls Eure Antwort nicht ins Schema passt, einfach eine neue Option eingeben oder in den Kommentaren antworten.
Schaut Euch einmal dieses Video an, in welchem die FIM (der Motorradweltverband, der auch die MotoGP oder Superbike WM ausschreibt) einmal die Highlights des ersten Rennens des “e-Power” Championship zusammengetragen hat.
Was soll man davon halten? 5 Motorräder am Start, davon kommen am Ende 3 Stück in die Wertung. Dass da Motorräder auf der Strecke waren haben von den Besuchern der Endurance WM, in deren Rahmen das Rennen stattfand, wahrscheinlich nur wenige bemerkt – zu unauffällig schnurrten die Stromer über den Kurs. Hinzu kommt, dass von “packenden Zweikämpfen” bei so wenig Teilnehmern und unterschiedlichem Geschwindigkeitsniveaus auch keine Rede sein konnte.
Wahrlich noch kein echter Zuschauersport. Ich glaube nicht, dass mir als Pilot viel fehlen würde, wenn statt lauten Bollerns ein leichtes Summen hören würde, doch als Zuschauer würde ich das Gebrüll vermissen. Da muss sich der Begriff Rennatmospäre wohl erst neu definieren…
Und die geringe Anzahl an Teams? Nun, Geld gibt es anscheinend noch keines zu verdienen und so fehlen natürlich die großen Marken und auf üppige Sponsorengelder müssen die Teams auch noch verzichten. Es sind also mehr oder minder Idealisten und Bastler, die da mit ihren Prototypen unterwegs sind. Bleibt zu hoffen, dass in der Saison noch weitere Teams hinzukommen und sich im nächsten Jahr das Starterfeld etwas füllt.
Aus Sicht des Fahrers finde ich die Rennen aber schon sehr spannend. Allein mal hier mit der Münch TTX (die übrigens auch bei der “Konkurenz”-Serie TTXGP antritt) beim Qualifying mitzufahren ist schon recht spannend. Vielleicht ist die Geschwindigkeit noch nicht ganz so hoch wie bei den Benzinverfeuerern aber man sieht, dass hier ein Rennsportler unterwegs ist.
Der Sound mag Geschmackssache sein. Ich jedenfalls finde ihn richtig schön futuristisch…
e-Power Teilnehmer Christian Amendt berichtet übrigens bloglike (ie.e. WordPress-Homepage) über seine Rennen und sein Gefährt, das epo-bike.
Wollen wir hoffen, dass die Elektrorennserien ihre Anfangsjahre gut hinter sich bringen. Das Potential, dass noch in der Technik steckt ist gewaltig und es dürfte nicht mehr ewig dauern, bis die e-Bikes den Anschluss an die Spitze der klassischen Rennmaschinen gefunden haben.
Ziemlich lang habe ich auf diese Bild gestarrt und versucht es zu deuten:
WTF?!
Was sehen wir? Sieben rosa gewandete Männer auf einem Motorrad schauen betend(?) zu einem achten schwarz gekleideten Mann hinauf, der – mit Flügeln ausgestattet – über den übrigen schwebt.
Auf dem Boden befinden sich (wahrscheinlich) rosa Blütenblätter.
Also, was geht da ab und warum braucht es dazu ein Motorrad?!
Killboy hatte ich ja schon vor einiger Zeit mal hier im Blog und ein Blick auf seine Fotos lohnt auch immer mal wieder. Ein Schnappschuss wie dieser hat allerdings schon Seltenheitswert…