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Man bekommt ja imer wieder große Augen, wenn man solche Zukunftsvisionen von Motorrädern sieht wie hier von Zamak (via Nerdcore).

Motorrad Zukunftsvision von Zamak

Doch im zweiten Augenblick denke ich mir meist:”Tolles Design aber der Herr Designer ist bestimmt kein Motorradfahrer – die Kiste wäre doch komplett unfahrbar.”

Sitzposition, Schwerpunkt, Aerodynamik und und und… Alles das, was vielleicht gut aussieht ist doch meist völlig praxisfern. Eigentlich traurig, denn viele Motorradfahrer wünschen sich doch Innovationen und sind gar nicht so konservativ, wie es die Designer und Marketingmenschen der Motorradhersteller vielleicht denken.

Ist denn mit der aktuellen Bauform der Motrräder (Rahmen, Motor rein, hinten Schwinge, vorne Gabel und dazwischen der Fahrer), die sich letztlich seit Jahrzehnten nicht verändert hat, die finale Entwicklungsstufe erreicht? Kommt da noch was?


Ich weiss nicht, woher Auto Express seine Informationen hat aber die Engländer berichten von einer geplanten Kooperation von Volkswagen mit KTM, um demnächst VW-Motorräder und auch neue dreirädrige Gefährte auf den Markt zu bringen.

Noch klingt das alles aber sehr vage und auch das Aprilia Mana-ähnliche Mopped mit dem Wolfsburger Insignien dürfte noch komplett der Phantasie eines Zeichners entsprungen sein.

Ein Motorrad von Volkswagen?!

Doch VW-Chef Ferdinand Piëch äußerte ja bereits letzten Monat, dass er gerne noch “einen kleinen, wertvollen Motorradhersteller” in seinem Konzern hätte. Damals war noch Ducati Objekt der Begierde doch vielleicht waren die Italiener aus Bologna einfach etwas zu teuer.

Dann doch lieber selber etwas bauen. Auch wenn ich mir vorstellen könnte, dass eine neue Marke (auch wenn viel know-how von KTM käme) es schwierig haben würde, sich auf dem Markt zu etablieren, ein wenig Abwechslung täte der Motorradindustrie doch mal wieder gut. Außerdem hätte Ducati zu VW doch genauso gut schlecht gepasst wie Bugatti.

Ich bin gespannt, ob Volkswagen sich demnächst auch noch offiziell zu dem Thema äußern wird…


Ganz schlecheter Zeitpunkt für so eine Werbung... ;-)Im Grunde ist der Begriff Unstoppable ja ein netter Claim für die Bewerbung der Off-Road Modelle von BMW.

Denkbar ungünstig ist es aber wenn man gleichzeitig die Boxermodelle (auch aus dem Offroad-Segment) wegen potentiellen Problemen an der Bremsanlage zurückrufen muss, damit sie nicht plötzlich wirklich unstoppbar werden… Was denn nun? Stoppbar oder nicht? ;-)


Mir war gar nicht bewusst, dass die Auflagenzahlen von Zeitschriften in Deutschland so transparent sind und auch problemlos bei pz-online.de einseh- und herunterladbar sind. Sogar aus vergangenen Zeiten lassen sich die Daten abrufen und so habe ich mir mal den Spaß gemacht und ein paar hübsche Grafiken zu den deutschen Motorrad-Zeitschriften gezaubert.

Am interessantesten ist wahrscheinlich die Frage, welches denn wohl die meistgelesenste (best-verbreitetste) Motorrad-Zeitschrift ist. “Motorrad” (natürlich), erst mit etwas Abstand folgen “Motorradfahrer”, “Tourenfahrer” und “Mopped”. Special-Interest-Magazine wie “Easyriders”, “Enduro” oder “Bikers Live” kommen nur auf ein paar wenige Tausend verbreitete Exemplare.

Verbreitung Motorradzeitschriften in Deutschland 2007

Dass sich auch ältere Verkaufszahlen abrufen lassen, kann man nutzen um mal zu schauen, wie sich die Zahlen in den letzten paar Jahren entwickelt haben. Keine Ahnung, was da bei “MotorradAbenteuer” passiert ist, aber mir scheint, der Markt verlangt wohl keine Abenteuer und auch ich bekenne mich schuldig – nicht ein mal habe ich diese Zeitschrift gelesen. Ansonsten sind die Zahlen eher rückläufig, allenfalls “Motorrad News” konnte deutlich zulegen. Irgendwie auch naheliegend, in Deutschland werden schliesslich auch immer weniger Motorräder zugelassen und schließlich kann man sich mittlerweile ja auch im Internet über Motorräder informieren.

Veränderung der Verbreitung seit 2004

Die treuesten Leser sind immer noch die Abonnenten. Da kann sich der Verlag “Motor Presse” glücklich schätzen, denn seine Veröffentlichungen “Motorrad”, Motorrad Classic” und “PS” gehen zu einem großen Teil direkt per Post an den Leser.

Anteil der Abonnenements an der verbreiteten Auflage 2007

Die Chopper/Cruiser/Custombike-Fangemeinde scheint ihre Fachmagzine lieber direkt am Kiosk oder Tanke zu kaufen. Was mag da bloß dahinerstecken?

Als Datenbasis diente mir übrigens diese CSV-Datei mit allen Werten. Falls Ihr also auch noch ein paar interessante Grafiken zaubern wollt und auch nur den Statistiken glaubt, die Ihr selbst gefälscht habt… ;-)

Interessant zu sehen sind auch die Anzeigenpreise, die ebenfalls bei PZ-online veröffentlicht werden. Da kann man mal sehen, was eine ganze Seite Werbung in “Motorrad News” (€6150, vierfarbig) oder wie so ein Flyer vom Zubehörhändler in der “Motorrad” (€15.000) zu Buche schlägt.


Auch wenn es noch keinen konkreten Veröffentlichungstermin gibt, so einige Details zum ersten Motorrad von Subaru sind schon bekannt. Der 499ccm-Einzylindermotor mit 50 PS wird schon in einiges Polaris-Quads verbaut und stammt aus dem Hause Fuji Heavy Industries. Auf den ersten Bilder ssieht die Maschine doch ganz ordentlich aus. Irgendwie eine Mischung aus der 650er-Hyosung und der CBR600F (oder findet irgendwer noch weitere Anleihen?).

Subaru HS500sa in blau Subaru HS500SA in rot

Verbaut werden sollen Federelemente von Showa und Bremsen von Tokico, der Rahmen wird in China gefertigt.

Einzylinder-Sportler haben (für mich) ja einen gewissen Reiz und der Markt in dieser Klasse ist auch nicht sonderlich stark umkämpft. Jetzt muss nur noch die Qualität stimmen, damit der Start bei Subaru besser gelingt als beim anderen Neuling Hyosung, dessen Zweizylinder-Maschinen zwar günstig angeboten werden konnten, jedoch in Sachen Qualität nur mittelmäßig beurteilt wurden.


OK, in Europa bekommt man (mein Mopped) die Yamaha Thundercat ja schon seit einigen Jahren nicht mehr neu gekauft, doch nun wird sie auch in den USA ausgelistet.

Letztes Bild der Yamaha ThundercatDer Blick auf die 2008er Modellpalette der amerikanischen Yamaha-Website verrät: es wird kein “middle-weight Sportsbike” für “the everyday needs of the real world” mehr im Angebot sein. Das Bild rechts stammt aus der 2007er Modellpalette.

Überrascht haben mich aber die Preise in den Staaten. Die Thundercat ist dort für umgerechnet €5145 zu haben, für die 2008er R6 wird man $9600 hinlegen müssen, dass sind lediglich €6957. Keine Ahnung ob da noch Steuern draufkommen aber bei Preisen, die mehrere Tausend Euro unter den Europäischen Angeboten liegen, denkt man irgendwie sofort über einen privaten Import nach… Oder mache ich da einen Denkfehler?


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