Alle Artikel aus der Kategorie Industrie

Für das MoppedBlog in seiner Gänze klicke oben auf das Logo.


Deshalb herrscht hinter Windräder auch immer Windstille…

Der Fliegeneliminator wird an die (Touren-) scheibe geklemmt und sorgt durch seine fahrtwindbedingte Rotation für weniger Winddruck und für zerhäckselte Insekten.

Der Fliegeneliminator

Jedenfalls laut Produktbeschreibung.

Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren aber funktionieren kann das doch nicht wirklich oder? Das bisschen Windenergie welche der Propeller in seine eigene Rotation umsetzt wird wohl kaum als Entlastung zu spüren sein und die meisten Insekten dürften auch unbeschadet davonkommen. Vielleicht liesse sich das “Kill-Ratio” aber durch Schärfen der Rotorblätter auf Rasierklingenniveau verbessern – dann wird’s aber bestimmt erst recht nichts mit der Zulassung durch den TÜV…

Trotzdem, Hut ab! Für den Mut, ein solches Produkt auf den Markt zu bringen und dann auch noch knapp €100 Euro dafür zu verlangen.


Einen besonderen Geschmack zu haben war ja schon immer etwas teurer. Anhand des formschönen 4GB-Sticks, den Ducati-Sponsor Sandisk für $125 anbietet, kann man nun auch ziemlich genau beziffern, wieviel dem Ducati-Freund dieser besondere Geschmack wert sein soll. Nämlich einen Aufpreis von rund 100%, denn ein normaler 4GB-Stick von Sandisk ist schon für etwa €40 zu haben – wenngleich auch ohne Original-Ducati Tankdesign und “Stick-Ausfahrmechanismus”…

USB-Stick von SanDisk im Ducati-Design

Trotzdem: Der Stick ist wirklich schmuck. Wahrscheinlich hätte ich aber Skrupel, ihn (wie meinen “normalen” USB-Stick) einfach so in die Tasche zu stecken oder auf den Schreibtisch zu werfen. Da könnte der Lack ja einen Kratzer bekommen… ;-)

(via | Golem.de)


Triumph gewährt mit diesem Video Einblick in den aussergewöhnlichen Herstellungs- und Erprobungsprozess seines grössten Dreizylinders. Wer hätte gedacht, dass es dem englischen Hersteller mit rund 900 Jahren Erfahrung im Motorradbau endlich gelungen ist, großvolumige Motoren in Brutkammern aufzuziehen?


Als vor über dreieinhalb Jahren die Studie Dodge Tomahawk präsentiert wurde, konnte man ja noch an einen Scherz der Dodge-Ingenieure glauben. Das V10-Monster mit 500 PS ist doppelt so schwer wie eine Gold Wing, kommt um keine Kurve und über Äußerlichkeiten wollen wir besser auch nicht sprechen…

Dodge Tomahawk

Umso verwunderlicher (mutiger?) ist es, daß nun gerüchteweise mehrere Exemplare dieses “motorcycle-like vehicle” in Serie produziert werden sollen und für um und bei $250.000 den Besitzer wechseln sollen.
Doch wer soll dieses Ungetüm auf vier Rädern kaufen oder gar fahren? Im folgenden Video kann man sich mal die Fahreigenschaften dieses Geschosses vor Augen führen. Von Kurven nichts zu sehen und selbst das Geradeausfahren scheint dem Stuntfahrer etwas Mühe zu bereiten.

Wollen wir hoffen, dass die verkauften Exemplare in Museen und Garagen verbleiben (vielleicht als Notstromaggregat?) oder der Motor wieder in ein Auto zurückgeführt wird. Dort macht er bestimmt mehr Spaß.


Tja, da war Marc etwas schneller mit dem verbloggen dieses Mediengags von BMW. Da ich größtenteils seiner Meinung bin, bitte gleich hier weiterlesen.. :-) Brumm Brumm

Nur etwas sei noch angemerkt: Rein physikalisch betrachtet wäre man den Fragen “Wer beschleunigt schneller und “Wer ist schneller” auch ohne Produktpräsentation auf den Grund gekommen. Laut Pressetext beschleunigt ein Golfball in 0,25msec auf 100 km/h. Das entspricht rund 111111 m/sec*sec, das ist das das 11326-fache der Erdbeschleunigung, die auch in etwa das Limit für die Beschleunigung von Straßenmaschinen ist. Der Golfball beschleunigt also locker zehntausendmal schneller als das Motorrad. Danach wird nur noch gebremst…

Was die Geschwindigkeit angeht: Die wird meines Wissens immer noch in Strecke durch Zeit gemessen, wobei der Golfball durch seine bogenförmige Flugbahn eine sehr viel weitere Strecke zurücklegt als M5 und K1200R und somit auch hier immer schneller sein wird. Die beiden Golfer hätten mal spaßeshalber flache Bälle kurz über den Boden schlagen sollen… :-)


Schon wieder “Krad-Kontent” bei SpOn. Nachdem von der dpa heute morgen nur ein kurzer Bericht veröffentlicht wurde gibt’s jetzt bei Spiegel Online Bilder und Videos vom ersten ADAC Crashtest mit dem neuen Airbag der aktuellen Goldwing.feiner Unterschied: Mit und ohne Airbag. (Bild: Spiegel Online/ADAC)

Dieser ist in den USA bereits erhätlich und soll ab Herbst auch in Europa verfügbar sein.

Das Ergebnis des Crashtests bei dem ein seitlicher Aufprall bei 72 km/h simuliert wurde ist eindeutig:
Ohne Airbag: Genickbruch. Punkt.
Mit Airbag: Doppelter Unterschenkelbruch. Überlebt.

Diesem Ergebnis kann man sich nicht entziehen, auch wenn ich jetzt keinen außergewöhnlichen Run auf Goldwings ab Herbst erwarte. Ich könnte mir viel eher vorstellen, dass sich die Verbreitung bei Motorrad-Airbags ähnlich entwickeln wird wie bei KFZ-Airbags in den 80ern oder ABS bei Motorrädern heutzutage. Langsam aber sicher wird aus einem “Premium-Produkt” die Ausstattung der Mittelklasse.

Doch genau wie ABS wird man bei Supersportlern auch nie einen Airbag bekommen können. Die widerspricht der Philosophie kompromisslos sportlich sein zu wollen und dann wäre da ja auch noch das zusätzliche Gewicht.

Was mich etwas verwundert ist der Testaufbau. Knallt man als Motorradfahrer denn wirklich so plump und dummygleich gegen ein Auto? (Oder ist das ein Goldwinger-Problem? ;-) ) Ich habe gelernt, dass man sich die Viertelsekunde Zeit nehmen sollte, um ein wenig in die Rasten zu steigen, um bei einem Aufprall über das Hinderniss zu fliegen. “Sich vom Motorrad lösen” war das Stichwort in der Fahrschule… Wenn man schon kein Dach und keine Türen hat, sollte man das auch nutzen.

Gut, das kann (und will) niemand trainieren und ich weiß nicht, ob ich persönlich diesen Reflex ausreichend verinnerlicht habe, es wäre aber interessant zu sehen, wie so ein Unfall ausgesehen hätte, wenn man den Dummy ein wenig auf die Rasten gestellt hätte…


MoppedBlog-Suche