Dies sind die Beiträge aus der Kategorie Konsum. Für das MoppedBlog in seiner Gänze klicke oben auf das Logo.


Und noch so ein 1-Euro-Schnäppchen (na gut, mit Versand 6 Euro): Ein Luftfilter mit angeblicher Laufleistung unter 1000km.

Da ich wusste, das bei der R6 in 4 Jahren noch nie der Filter gewechselt wurde bot ich (als einziger) mit.

Luftfilter: (fast) neu und alt

Luftfilter: (fast) neu und alt

Keine schlechte A(u)ktion, wenn ich mir den Zustand meines alten Luftfilters (rechts im Bild) so anschaue… :-)


Es ist fast so eine Art Reflex: Sobald ein neues Motorrad (oder auch Auto) angeschafft wurde, schaue ich mich nach interessantem Zubehör um. Im Falle des Motorrades ist dieser Drang sogar ganz besonders stark. Deshalb kann ich mir jetzt auch schon die ersten Austauschteile auf den Dachboden stellen.

Original Endtopf

Original Endtopf

R6 Ersatzteile

R6 Ersatzteile

Für gut €100 (+Versand) erwarb ich:

  • Einen Original-Endtopf. Den hatte der R6-Verkäufer nämlich nicht mehr und ich wüsste gerne, welche Unterschiede sich bezüglich Sound und Leistungsentfaltung verglichen mit dem LeoVince ergeben. Außerdem befürchte ich, das dieser für die ein oder andere Rennstrecke/Trainingsareal zu laut sein könnte (trotz DB-Eater)
  • Zwei untere Seitenverkleidungen. Sollen neuwertig sein und kommen unausgepackt auf den Dachboden
  • Einen Frontfender, grundiert und geschliffen.

Den Endtopf werde ich beizeiten mal “Probehören”, bei den anderen Teilen hoffe ich, dass ich sie nie brauchen werde…


sunax_1

Nach dem Einbau

sunax_2

Vor dem Einbau

Ein kleines Restguthaben auf meiner Louis-Kundenkarte verleitete mich vorgestern zu folgendem Spontankauf: Ein SUNAX “Classic” Blend- und Sonnenschutz.

Nachdem mir vor einiger Zeit von einem begeisterten Benutzer dieses kleine Stück durchsichtigen Kunststofflaminats nahegelegt wurde und ich letzte Woche kurzzeitig wieder einhändig gefahren bin weil ich mir die Hand vor den Helm halten musste, um mich gegen die tiefstehende Sonne zu wehren, hielt ich die €20 Euro für gut angelegtes Geld.

Der Einbau dauerte vielleicht 2-3 Minuten, danach saß die Blende vorschriftsmäßig und ich trat gegen 17 Uhr eine Testfahrt Richtung tiefstehender Sonne an.

Die Sonnenblende funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Sonnenblende im Auto, also Blendfreiheit durch Schattenwurf auf die Augen mit dem Unterschied dass der Motorradfahrer durch die Kopfneigung die Schattenfläche selbst beeinflussen kann.

Ähnlich wie bei der Verwendung des Pinlock-Visiereinsatzes braucht man erst wieder ein paar Minuten, um sich an die Kante im oberen Sichtfeld zu gewöhnen. Kommt dann noch eine überlagernde Kante wie von einem Anti-Beschlag-Einsatz ins Spiel braucht es noch ein wenig länger. Trotzdem, wenn man erst mal wieder auf die Straße schaut, anstatt Löcher in die Luft zu gucken, ist alles wieder in Ordnung.

Mein Fazit: Das teure Stück Plastik bleibt drin. Bei Fahrten gegen die Sonne ist es wirklich unglaublich angenehm unangestrengt gucken zu können und der Blendschutz ist auch deutlich höher als beispielsweise bei meinem leicht getönten Visier. Ein Sicherheits- und Komfortgewinn. Ob das Ganze auch für den Rundkurs taugt, wo man ja in eher geduckter Haltung unterwegs ist, teste ich ein anderes Mal…


Meine letzte Motorrad-Textilhose stammt noch aus dem Jahr 2000. Das Jahr in dem ich meinen Motorradführerschein machte. Das Jahr in dem ich noch knapp 15 Kilo weniger wog als jetzt (ich war damals sehr schlank)…

Schon vor 2 Jahren hatte ich nach dem halb gewaltsamen Schließen des Reißverschlusses den Schiebergriff in der Hand und ersetzte ihn durch einen ø4cm Metallring, über den ich fortan richtig viel Kraft auf den hoch belasteten Reißverschluss ausüben und die eigentlich schon zu eng gewordene Textilhaut gesellschaftskonform schließen konnte.

Jedenfalls bis neulich, denn da wurde es auch Schieber selbst zu viel und er brach. Ich entschied, dass ich keine Lust auf eine Reparatur und ein erneutes Gequäle beim Einstieg ins Beinkleid mehr will und noch am gleichen Tag flatterte ein Louis-Newsletter ins elektronische Postfach und machte mir ein Angebot, dass ich nicht ablehnen konnte mal genauer unter die Lupe nehmen wollte.

Und so soll Hosenkauf (bei Männern) sein: Anprobieren – passt – gekauft! Gut, bei Moppedklamotten mache ich mich vorher noch ein wenig über die Funktionalität schlau und habe mir auch im Laden noch ein paar Details erzählen lassen aber wenn eine Hose so viele Zettel am Bund baumeln hat, muss sich ja gut sein… ;-)

Hosenzettel


Uiii, wer hätte gedacht, dass ein paar Milimeter mehr Gummi so einen Unterschied machen? Am Vorderrad habe nun wieder die ziemlich spitz zulaufende Kontur eines frischen Michelin Pilot Power und nicht mehr die plattgelaufene Oberfläche seines identischen Vorgängers. Extrem kippelig wurde es in den ersten Kurven aber ich denke daran kann man sich gewöhnen. :-)

€140,00 wurde für Reifen/Ausbau/Montage/Wuchten aufgerufen, was grad mal noch so OK ist, wenn man bedenkt, dass der Reifen im Netzt für etwa €100 erhätlich ist. Erstaunlich finde ich aber, wie sich die Endsumme zusammensetzt. Unglaublich, welche Rabatte mir gewährt wurden, um diesen “Kampfpreis” zu erreichen:

Beschreibung               KB-Preis    KB%      E-Preis     Gesamtpreis
Michelin - Pilot Power     160,70€     33,07%   107,56€     107,56€
Montage/wuchten Motorrad    18,00€     43,98%    10,08€      10,08€
                                                            -------
                                        Gesamtbetrag        117,65€
                                                MwSt         22,35€
                                    Gesamtbetrag (brutto)   140,00€

Sehr kreative Preisfindung wie ich finde… Mit dem Service war ich aber wirklich zufrieden, einer der Chefs dort lief selbst mit Moppedhose und -schuhen rum (K1200R parkte vor der Halle) und sagte sofort “Nee, musst nicht warten, das machen wir gleich” und schon schob man mein Mopped in die Werkstatt. Endlich mal ein Laden, wo die Prioritäten korrekt gesetzt werden…


Das Projekt “TÜV bekommen” nähert sich seiner Vollendung, bzw. ich habe jetzt mal den ersten Schritt getan und mich beim Reifenhändler meines geringsten Misstrauens für den Pellenwechsel vorne angemeldet. Ohne etwas Profil auf dem Vorderrad wird es wohl die Plakette kaum geben…

Zu dumm, dass ich keine Aufbockvorrichtung für das Vorderrad habe, sonst hätte ich mir wieder den Reifen im Netz bestellt und neuen Pneu und Rad einfach zum Aufziehen gebracht aber so darf ich wohl etwas tiefer in die Tasche greifen und die 20% Händleraufschlag für den Reifen und dann noch Bastelgebühren für die Werkstatttruppe blechen. Ärgerlich, aber was tut man nicht alles für eine TÜV-Plakette.

Jetzt darf ich nur noch hoffen, dass dieser Blinker-Wackelkontakt nicht grade dann auftritt, wenn ich vorm Prüfer stehe…


MoppedBlog-Suche

Feeds

    RSS - Beiträge         RSS - Kommentare
    Beiträge     Kommentare