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So richtig was zu schrauben gibt es an einem vier Jahre alten Mopped wie meiner R6 dann ja doch eher selten. Da muss man sich eben auf den Anbau (oder hier Austausch) von Zubehörteilen beschränken.
Die silbrigen Sturzpads hatten mich ja schon beim Kauf ein wenig gestört, doch sinnvoll sind sind sie ja allemal – nur die Optik fand ich unpassend. Schwarze Pads mussten her… schwarz mit Carbon.

Die alten Pads

Die alten Pads

Kleiner Hebel

Kleiner Hebel

Wie sich bald herausstellte, waren die neuen Pads (ausschließlich für mein R6-Modell bestimmten)  baugleich mit den alten, hatten also die gleiche Aufnahmen. Dennoch musste der Vorbesitzer tatsächlich an der Dingern rumschnitzen, damit sie nicht mit der Verkleidung kollidierten. Sehr merkwürdig…

Nun gut, erst mal runter mit den alten Pads, die sich nur unter Zuhilfenahme von Spezialwerkzeug (siehe Foto) demontieren ließen.

Beim Einpassen der neuen Pads und den zwei unterschiedlichen Aufnahmen wurde mir langsam klar, was der Vorbesitzer für Probleme hatte: eine der Aufnahmen ist zu kurz und lässt das rechte Pad nicht weit genug in den verkleidungsfreien Raum hineinragen. Benutzt man hier die Aufnahme der linken Seite passt es aber wieder. Gut dass ich nun ja von jeder Aufnahmevariante 2 Stück hatte, was das Vorhaben “neue Sturzpads” doch noch mit Erfolg krönte.

Sturzpad rechts

Sturzpad rechts

Sturzpad links

Sturzpad links

Das ganze freilich erst nachdem ich auch noch mal die Pads selbst untereinander tauschte (auf der einen Seite sind sie nämlich kürzer auf als auf der anderen), denn die spärliche Anleitung hatte eine noch größere rechts-links-Schwäche als ich selbst.

So, und jetzt heisst es nur noch hoffen, dass die Dinger nie den Boden berühren werden…


Was sich bei der Thundercat schon bewährte (dort noch vom Hersteller MRA) wollte ich auch an der R6 umsetzen: Eine Racingscheibe, die etwas höher baut und somit einen besseren Windschutz bietet. Die für kleines Geld ersteigerte Scheibe ganz in schwarz sieht auch irgendwie noch etwas besser aus.

Racingscheibe und Originalscheibe im Vergleich

Racingscheibe und Originalscheibe im Vergleich

Unbefriedigend war leider der Einbau, sowie die Passform der Scheibe. Die Verkleidung steht nun ein wenig unter Spannung und es ist zwischen der Kanzel und der Scheibe auf der linken Seite ein kleiner Spalt zu sehen (wenn man ihn gezeigt bekommt…). Wenn ich nochmal etwas Zeit finde, werde ich vielleicht zwei der Schraublöcher zu Langlöchern erweitern.

Racingscheibe

Racingscheibe

Trotzdem, die Optik ist sehr gefällig und wenn man dann noch die Scheinwerfer (zwecks Ausflug nach Oschersleben) schwarz abklebt, sieht’s gleich noch besser aus. Leider ist diese Variante wohl nicht ganz straßenverkehrstauglich und auch die Spiegel würden mir auf der Landstraße wohl etwas fehlen.

Ob man mit der Scheibe nun auch tatsächlich eine höhere Höchstgeschwindigkeit (z.B. auf der Autobahn) erreicht werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.


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Nach dem Einbau

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Vor dem Einbau

Ein kleines Restguthaben auf meiner Louis-Kundenkarte verleitete mich vorgestern zu folgendem Spontankauf: Ein SUNAX “Classic” Blend- und Sonnenschutz.

Nachdem mir vor einiger Zeit von einem begeisterten Benutzer dieses kleine Stück durchsichtigen Kunststofflaminats nahegelegt wurde und ich letzte Woche kurzzeitig wieder einhändig gefahren bin weil ich mir die Hand vor den Helm halten musste, um mich gegen die tiefstehende Sonne zu wehren, hielt ich die €20 Euro für gut angelegtes Geld.

Der Einbau dauerte vielleicht 2-3 Minuten, danach saß die Blende vorschriftsmäßig und ich trat gegen 17 Uhr eine Testfahrt Richtung tiefstehender Sonne an.

Die Sonnenblende funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Sonnenblende im Auto, also Blendfreiheit durch Schattenwurf auf die Augen mit dem Unterschied dass der Motorradfahrer durch die Kopfneigung die Schattenfläche selbst beeinflussen kann.

Ähnlich wie bei der Verwendung des Pinlock-Visiereinsatzes braucht man erst wieder ein paar Minuten, um sich an die Kante im oberen Sichtfeld zu gewöhnen. Kommt dann noch eine überlagernde Kante wie von einem Anti-Beschlag-Einsatz ins Spiel braucht es noch ein wenig länger. Trotzdem, wenn man erst mal wieder auf die Straße schaut, anstatt Löcher in die Luft zu gucken, ist alles wieder in Ordnung.

Mein Fazit: Das teure Stück Plastik bleibt drin. Bei Fahrten gegen die Sonne ist es wirklich unglaublich angenehm unangestrengt gucken zu können und der Blendschutz ist auch deutlich höher als beispielsweise bei meinem leicht getönten Visier. Ein Sicherheits- und Komfortgewinn. Ob das Ganze auch für den Rundkurs taugt, wo man ja in eher geduckter Haltung unterwegs ist, teste ich ein anderes Mal…


Gestern habe ich dann doch noch mal mein Portmonnaie geöffnet und bei Louis satte  €20 auf die Theke gelegt. Dank Sonderangebot bekam ich dafür gleich vier neue Blinker.

Verdammt klein die Dinger. Demnächst gibt’s noch leuchtende Stecknadeln…

Blinkerhistorie

Blinkerevolution

Wir sehen hier: Originalblinker (1996), mein erster Miniblinker (2003) und die 2008er Version.

Angebaut sind sie auch schon – Fotos folgen…


Der olle Blinker hat offenbar nicht nur den Kontakt zur Thundercat-Verkleidung verloren, sondern auch den zum elektrischen System, wie ich vor einiger Zeit schon feststellen musste…
Jetzt bin ich’s leid. Vielleicht hätte der poröse Blinker ja noch ein wenig Sekundenkleber verkraftet aber jetzt noch ein drittes (oder schon viertes?) mal die fitzeligen Leitungen an die winzige Lampenfassung löten… Danke, kein Bock. Dann werden eben mal €20 oder so investiert (habe ich nicht damals das gleiche in DM bezahlt?) und gut ist.

Jetzt kommt die Qual der Wahl – welchen Blinker sollte ich nehmen? Die Billigblinker, die ich auch noch hinten verbaut habe, gibt’s zwar noch aber ob ich mir das noch mal antue…

Welcher Blinker passt zu meinem Mopped..?

Welcher Blinker passt zu meinem Mopped..?


Naja, zumindest gratis, wenn man schon ein passendes Mobiltelefon (Symbian Series 2 und Series 3) und einen (meist per Bluetooth) gekoppelten GPS-Empfänger sein Eigen nennt. So wie ich zum Beispiel … :-)

RaceChrono LogoDas zumindest in der Erprobungsphase noch kostenlose Programm RaceChrono zeichnet die Positionsdaten vom GPS-Empfänger auf und ermittelt daraus Rundenzeiten oder wenn gewünscht auch die Zeitdauer zum Zurücklegen einer Viertelmeile. Wie exakt die errechneten Daten sind hängt maßgeblich von der Qualität und Frequenz der GPS-Daten ab, mehr als etwa ±0,2 Sekunden soll die Abweichung aber nicht betragen. Das mag Profis vielleicht nicht genügen, mir würde es aber locker reichen und ich werde das Tool, das ich immerhin schon installiert habe, demnächst einem etwas gründlicheren Test unterziehen.

Dann finde ich bestimmt auch noch heraus, was es mit den herunterladbaren Tracks auf sich hat und welche Features es noch zu entdecken gibt.


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