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Nach dem Einbau

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Vor dem Einbau

Ein kleines Restguthaben auf meiner Louis-Kundenkarte verleitete mich vorgestern zu folgendem Spontankauf: Ein SUNAX “Classic” Blend- und Sonnenschutz.

Nachdem mir vor einiger Zeit von einem begeisterten Benutzer dieses kleine Stück durchsichtigen Kunststofflaminats nahegelegt wurde und ich letzte Woche kurzzeitig wieder einhändig gefahren bin weil ich mir die Hand vor den Helm halten musste, um mich gegen die tiefstehende Sonne zu wehren, hielt ich die €20 Euro für gut angelegtes Geld.

Der Einbau dauerte vielleicht 2-3 Minuten, danach saß die Blende vorschriftsmäßig und ich trat gegen 17 Uhr eine Testfahrt Richtung tiefstehender Sonne an.

Die Sonnenblende funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Sonnenblende im Auto, also Blendfreiheit durch Schattenwurf auf die Augen mit dem Unterschied dass der Motorradfahrer durch die Kopfneigung die Schattenfläche selbst beeinflussen kann.

Ähnlich wie bei der Verwendung des Pinlock-Visiereinsatzes braucht man erst wieder ein paar Minuten, um sich an die Kante im oberen Sichtfeld zu gewöhnen. Kommt dann noch eine überlagernde Kante wie von einem Anti-Beschlag-Einsatz ins Spiel braucht es noch ein wenig länger. Trotzdem, wenn man erst mal wieder auf die Straße schaut, anstatt Löcher in die Luft zu gucken, ist alles wieder in Ordnung.

Mein Fazit: Das teure Stück Plastik bleibt drin. Bei Fahrten gegen die Sonne ist es wirklich unglaublich angenehm unangestrengt gucken zu können und der Blendschutz ist auch deutlich höher als beispielsweise bei meinem leicht getönten Visier. Ein Sicherheits- und Komfortgewinn. Ob das Ganze auch für den Rundkurs taugt, wo man ja in eher geduckter Haltung unterwegs ist, teste ich ein anderes Mal…